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Veranstaltungen 2. Leopoldstadt
07.11.2018
18:30 Uhr Schreiben gegen das Vergessen
Film-Performance zum Gedenken an die 66.000 ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden

Bis 1938 lebten im 2. Bezirk sehr viele jüdische Familien. Der Prater war für sie ein Naherholungsgebiet und Ziel vieler sonntäglicher Ausflüge, solange es Juden erlaubt war den Prater zu betreten. Auch heute leben (wieder) viele jüdische Familien in der Leopoldstadt.
Der Prater und seine Hauptallee werden bei schönem Wetter vielfältig genutzt. In einer großangelegten Kunst-Aktion vom 21. bis 28. Juni wurden die Namen der 66.000 österreichischen Todesopfer der Shoah mit weißer Schulkreide auf die Prater Hauptallee geschrieben.

Kreide ist ein so einfaches wie probates Mittel. Jeder kennt sie, jeder hat sie schon einmal in der Hand gehalten. Dennoch ist das mit Kreide auf die Straße geschriebene Wort so flüchtig wie der Lauf der Geschichte. Nach Abschluss der Aktion bleiben die Namen stehen, werden vom Regen weggespült oder verblassen in der Sonne. Sie lösen sich auf.
Was von der Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ bleibt, ist ein Film, aufgenommen mit einer analogen 16 mm Filmkamera, der Jahrhunderte überdauern kann.
19.11.2018
18:30 Uhr Ein Abend zur Erinnerung an Lise Meitner
Dieser Abend soll an die Kernphysikerin Lise Meitner erinnern, die 1878 in der Leopoldstadt geboren wurde und vor 50 Jahren, am 27.10.1968 in Cambridge, UK, verstarb.

Zur Erinnerung an Lise Meitner stellt Stefan Frankenberger das von ihm produzierte Audiobuch, eine Textcollage mit Musik, vor. Im Audiobuch lesen Schauspieler und Schauspielerinnen aus dem aus dem Exil geführten Briefwechseln zwischen Lise Meitner und Otto Hahn.

1905 wurde sie als dritte Frau an der Wiener Universität im Hauptfach Physik promoviert. Sie ging nach dem Studium nach Berlin, um dort am Max Planck Institut mit Otto Hahn und Fritz Strassmann auf dem Gebiet der Kernphysik zu arbeiten. Seit 1938 konnte sie aber als Jüdin in Nazi-Deutschland ihre Forschungen nicht fortsetzen, sondern musste nach Schweden emigrieren. Dennoch war sie wesentlich an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt. Dies belegen ihre Briefe an Otto Hahn, der allerdings den Nobelpreis 1944 alleine bekam.

23.11.2018
16:00 Uhr Atelierführung mit der Bildhauerin Ulrike Truger
Am 12. September wurde die Sonderausstellung „Schattenwege“ der Bildhauerin Ulrike Truger im Bezirksmuseum eröffnet. Ulrike Truger ist seit ihrer frühen Jugend eng mit der Leopoldstadt verbunden. Auch heute noch lebt und arbeitet sie in einem der Bildhauerateliers im Prater.

Den Ort des Schaffens von Ulrike Truger kann man am 23. November im Rahmen einer Führung in ihrem Bildhaueratelier im Prater kennen lernen.
28.11.2018
18:30 Uhr Teatro Caprile
1914–18: Der erste Große Krieg,
die letzten Tage der Menschheit

Eine theatral-performatives Stationentheater zwischen dem Festsaal der Bezirksvertretung und dem Bezirksmuseum Leopoldstadt zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die Gründung der Republik Österreich vor 100 Jahren.
Von den Schüssen in Sarajewo bis zur Ausrufung der Ersten Republik.

Eine Annäherung basierend auf diplomatischen Akten, patriotischen Liedern, Kindergedichten, Briefen, Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln, lokalen Erinnerungstexten sowie Zitaten von Karl Kraus, Joseph Roth und anderen.
Die Besucherinnen und Besucher werden zu Mitreisenden in einem ZUG DER ZEIT. Kabel und Bänder, immer wieder neu arrangiert, assoziieren die Stränge der historischen Verwicklungen und Fehlinterpretationen. Wir spüren all den staatstragenden Eitelkeiten und persönlichen Unzulänglichkeiten derjenigen nach, die ihren Gewinn aus Waffenverkäufen und gesteigerten Auflagenzahlen in diesem ersten medial durchinszenierten Krieg erhofften. – Aber auch dem Leid der Betroffen, sei es an der Front oder im fernen Kriegsgefangenenlager, sei es in der schlechtversorgten Großstadt oder am Bauernhof, wo die männlichen Arbeitskräfte fehlten. Zuletzt betrachten wir die Hoffnungen auf eine friedliche und gerechte Zukunft in der neuen Republik Österreich.

Text: Teatro Caprile
29.11.2018
18:30 Uhr Teatro Caprile
1914–18: Der erste Große Krieg,
die letzten Tage der Menschheit

Eine theatral-performatives Stationentheater zwischen dem Festsaal der Bezirksvertretung und dem Bezirksmuseum Leopoldstadt zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die Gründung der Republik Österreich vor 100 Jahren.
Von den Schüssen in Sarajewo bis zur Ausrufung der Ersten Republik.

Eine Annäherung basierend auf diplomatischen Akten, patriotischen Liedern, Kindergedichten, Briefen, Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln, lokalen Erinnerungstexten sowie Zitaten von Karl Kraus, Joseph Roth und anderen.
Die Besucherinnen und Besucher werden zu Mitreisenden in einem ZUG DER ZEIT. Kabel und Bänder, immer wieder neu arrangiert, assoziieren die Stränge der historischen Verwicklungen und Fehlinterpretationen. Wir spüren all den staatstragenden Eitelkeiten und persönlichen Unzulänglichkeiten derjenigen nach, die ihren Gewinn aus Waffenverkäufen und gesteigerten Auflagenzahlen in diesem ersten medial durchinszenierten Krieg erhofften. – Aber auch dem Leid der Betroffen, sei es an der Front oder im fernen Kriegsgefangenenlager, sei es in der schlechtversorgten Großstadt oder am Bauernhof, wo die männlichen Arbeitskräfte fehlten. Zuletzt betrachten wir die Hoffnungen auf eine friedliche und gerechte Zukunft in der neuen Republik Österreich.

Text: Teatro Caprile
10.12.2018
18:30 Unsere Leopoldstadt mit Hilde Philippi
Im Laufe der Jahre habe ich mehr als dreißig Leopoldstadt-Gedichte verfasst. Bis zu meiner Lesung am 10. Dezember werden vielleicht noch welche dazukommen. Ich denke, es wäre daher jetzt an der Zeit, die Gedichte in einem Büchlein zusammenzufassen. Ich hoffe, dass mir dieses Vorhaben gelingt und ich meinem Publikum meine „gesammelten Leopoldstadt-Gedichte“ bei meiner Lesung präsentieren kann.

Text: Hilde Philippi
Bezirksmuseum
2. Leopoldstadt

1020, Karmelitergasse 9
(rechts neben Bezirksamt)
Museumsleiter
Mag.arch. Georg Friedler
Tel/Fax: 01/4000 02 127

Mobil:    0664 382 3440 (Mag. Fiedler)
E-Mail:   bm1020@bezirksmuseum.at
Schulführungen: Dr.Luise Rauchenberger
Mail:  drlrauchenberger@gmx.at
Erreichbarkeit:
U2 - Taborstraße

Linie 2 - Karmeliterplatz
5A - Karmeliterplatz
 
Öffnungszeiten:
Mittwoch 16:00 bis 18:30 Uhr
Sonntag 10:00 bis 13:00 Uhr
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt

 
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