Neubau

Bezirksmuseum
Neubau

Unser Bezirk. Unsere Geschichte:n. Unser Museum. Unter diesem Motto arbeitet im kleinsten Wiener Bezirksmuseum ein Team aus ca. 25 Mitarbeiter:innen unter der Leitung von Monika Grußmann seit 2019 als partizipatives "Kammermuseum" (c) Herbert Prasch. Es geht um die Neubauer:innen und ihrer Geschichte:n. Machen Sie sich selbst ein Bild, was man auf 100m² alles zeigen, sehen und gemeinsam bewirken kann. Wir haben immer Platz für neue Ideen - damit die besten, schönsten & wichtigsten Geschichten auch vermittelt, gesammelt und für die Nachwelt archiviert werden können. In unserem Museum ist zu finden, was Sie und andere mit oder vor Ihnen beigetragen haben.
Bezirksmuseum Neubau, Foto: Klaus Pichler

Fotos: Klaus Pichler

Das Bezirksmuseum Neubau wurde am 19.9.1966 vom Volksliedforscher Georg Kotek gegründet. Seit 1978 ist es in einem der ältesten Gebäude mitten in Neubaus einst verruchtestem Vergnügungsviertel situiert: im Amerlinghaus am Spittelberg.

Ausstellung? Ausstellung_en!

Jeweils für zwei Jahre beschäftigt sich die „Hauptausstellung“ mit einem Ortsteil des Bezirkes. Derzeit entsteht eine Ausstellung aus Beiträgen engagierter Freiwilliger rund um den ältesten Bezirksteil, die ehemalige Vorstadt St. Ulrich. Sie wissen etwas dazu? Herbei, herbei, wir warten schon auf Sie!

Zusätzlich wird 2024/25 in Kooperation mit dem Verein Sieben Seidenspinner an einer winzigen aber umfangreichen Dauerausstellung rund um die Wiener Seidenindustrie gearbeitet, deren wichtigste bzw. meisten Produktionsstätten am Neubau lagen. Nicht von ungefähr sind unsere größten Ausstellungsprachtstücke ein Hochkamm- und ein Jacquardwebstuhl aus zwei der vielen untergegangenen Seidenwebereien vom Brillantengrund.

Außerdem finden Sonderausstellungen von engagierten Neubauer:innen statt, die ihre Sammlung oder Expertise zeigen möchten statt. Plus Konzerte, Spaziergänge, Schulprojekte, Vorträge, Tanzabende, Kinderworkshops, Gartenarbeit und diverse barrierefreie Vermittlungsformate.

Einige wunderbaren Kooperationspartner:innen und Museumsfreund:innen ermöglichen, dass wir darüber hinaus einen kleinen „Museumsgarten“ und auch ein Sommermuseum, beides auf der Stiftgasse, als Orte des barrierefreien musealen Zusammenwirkens anbieten können. Was noch fehlt und schmerzlich vermisst wird? Vermittlungsangebote für wissbegierige Volksschulklassen.

Seit 2022 haben wir als eines der ganz wenigen Bezirksmuseen auch in den Sommerferien durchgehend geöffnet: wir laden Gäste ein, die unter dem Titel „Widerstandsmuseum“ die Geschichte einer zivilen, gewaltfreien Widerstandsbewegung für das interessierte Publikum aufbereiten. Im Juli und August 2024 wird es um Widerstand mittels Literatur gehen.

Es ist auch Ihr Museum…

Wir stehen offen für mehrwöchige Sonderausstellungen rund um die Bezirksgeschichte und diverse Veranstaltungen sowie Kooperationen. Haben Sie eine Idee, Expertise oder ein spannendes Hobby mit Bezirksbezug? Kommen Sie auf einen Kaffee, machen wir gemeinsame, freudvolle Pläne!

Haben Sie Forschungsfragen?

Unser Team weiß, wie Sie zu Antworten finden können und Sie dürfen nach Absprache auch selbst in unser Archiv tauchen. Im Gegenzug freuen wir uns über Ihre Forschungsergebnisse, die Sie selbstverständlich im Rahmen einer Veranstaltung für Familie, Freunde, Bewunder:innen oder Fachpublikum bei uns präsentieren können!

Erst die Mitwirkenden und die Besucher:innen erwecken das Museum der Freiwilligenarbeit zum Leben. Webstühle im Bezirksmuseum Neubau, Foto: Klaus Pichler/Bezirksmuseum Neubau

 

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