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Museum zur Erinnerung


F Ü R   D A S   K I N D

Die Kindertransporte nach Großbritannien 1938/39

 

Eine Gedenkausstellung kuratiert von Rosie Potter und Patricia Ayre

 

24.04.2022 - 29.06.2022

 

Verlängerung der Ausstellung im Bezirksmuseum Josefstadt bis einschließlich

2. Oktober 2022

 

 

 


 

Ausstellung zum Jahresthema der Wiener Bezirksmuseen

Johanna, Maria, der Kaiser, ein alter Löwe und die Welt.

Die Apotheken der Josefstadt

13.03.2022 - 29.01.2023

 

 

 


 

 

Sonderausstellung

»...Vor Schand und Noth gerettet«?!

Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt 

6. Mai 2021 - 30. März 2022

Videos zur Ausstellung

Pressematerial

Wo heute die Lange Gasse in die Alser Straße mündet, befand sich von 1788 bis 1910 ein stark frequentiertes Gebäude: Das Wiener Findelhaus. Die Einrichtung von Findelhäusern in vielen europäischen Städten sollte dazu beitragen, Kindsmorde zu verhindern und die Kindersterblichkeit zu reduzieren. Gleichzeitig wurden damit bevölkerungspolitische Intentionen verfolgt - so auch in der Wiener Alser Vorstadt. Im Laufe seines Bestehens von 1784 bis 1910 nahm das Findelhaus, ab 1788 in der Alserstraße 23 gelegen, ca. 750.000 Kinder auf und vermittelte sie zu Pflegeplätzen am Land. Der Großteil dieser Kinder kam in der Gebäranstalt, welche sich auf dem Areal des ehemaligen AKH befand, zur Welt und wurde dann in der Pfarre Alser Vorstadt getauft.

Anhand von über 100 Exponaten aus mehr als 20 wissenschaftlichen Institutionen setzt sich die Ausstellung mit den ehemaligen Einrichtungen im heutigen 8. und 9. Bezirk auseinander. Lebenssituationen von Frauen, die ungewollt Mutter wurden oder keine Möglichkeit hatten, ihr Kind selbst großzuziehen, werden ebenso in einem sozial- und gesellschaftshistorischen Kontext thematisiert, wie Biografien von sogenannten Findelkindern. Besucher*innen können selbst in den umfangreichen Matriken der Pfarre Alservorstadt nach möglichen Vorfahren suchen. Für eine Audio-Station interpretierten die Musiker*innen Martin Spengler und Manuela Diem historische Wiener „Findelkind-Lieder“ neu.
  

   Die Begleitpublikation, welche die Ausstellung dokumentiert und   

   weiterführende Artikel zum Thema versammelt, ist bereits erhältlich!

    

   Die Präsentation wird nachgeholt!

  

  Die Publikation kann um 25€ online erworben werden:

  * Per Mail über das Bezirksmuseum Josefstadt

  * Im Online-Shop des Wien Museums

          

  Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Rahmenprogramm

    

UNVERSCHÄMT! Thementage gegen sexistische Rollenzuschreibung und für körperliche Selbstbestimmung von Frauen*, Mädchen* und Queers > ZUR ANMELDUNG

      

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung wird hier veröffentlicht und – unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Maßnahmen – laufend ergänzt.

 

Öffentliche Führungen

23.02.2022, 18:00 Uhr (Anna Jungmayr) - AUSGEBUCHT

25.02.2022, 18:00 Uhr (Margarete Hubinger) - AUSGEBUCHT

11.03.2022, 16:00 Uhr (Anna Jungmayr)

23.03.2022, 18:00 Uhr (Anna Jungmayr) - AUSGEBUCHT

28.03.2022, 17:00 Uhr (Anna Jungmayr)

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Anmeldung: bm1080@bezirksmuseum.at

 

 

Audioguide für Jugendliche

Im Rahmen der Jugendaktion 72 Stunden ohne Kompromiss haben SchülerInnen der Klasse 3 HSD der HLW 19 Strassergasse einen Audioguide durch die Ausstellung »...Vor Schand und Noth gerettet«?! gestaltet und eine Testführung mit Ihren MitschülerInnen abgehalten. Dieser Audioguide soll Jugendliche anregen, sich die Ausstellung im Bezirksmuseum Josefstadt anzusehen.

   

Workshop 

»Ich bin also ein waschechter „Bastard“«

Geschichte des Gebär- und Findelhauses

Was bedeutete es eigentlich, Findelkind zu sein oder ein Kind anonym zu gebären? In dem Workshop beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Themen der ungewollten Schwangerschaft, der Geschichte des Gebärhauses und Findelhauses anhand verschiedener Biografien, und schließlich auch mit der Gegenwart: was heißt es über den eigenen Körper bestimmen zu können?

 

Für Schulklassen und Gruppen ab 5 Personen

Alter: 12-18 Jahre

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Terminvereinbarung: bm1080@bezirksmuseum.at

 

Mitarbeiter*innen

Maria Ettl (Museumsleiterin)

Anna Jungmayr (Curatorial Fellow in der Stabstelle Bezirksmuseen im Wien Museum)

Helmut Pokornig (Grafik und Gestaltung)

Greta Hubinger, Rebecca Mursec, Leopold Strenn (Inhalt, Recherche, Texte)

Corinna Beran, Peter Pichler, Natalja Schaudinn, Lea Maria Struck (Assistenz)

Wissenschaftliche Beratung: Verena Pawlowsky

Idee: Maria Ettl, Leopold Strenn

Kuratorisches Konzept: Anna Jungmayr

 

Zum Titel der Ausstellung

Die Beschreibung des Gebärhauses wird in der Gründungsschrift des Allgemeinen Krankenhauses 1784 wie folgt eingeleitet: „Die öffentliche Vorsorge bietet durch dieses Haus geschwächten Personen einen allgemeinen Zufluchtsort an / und nimmt, da sie die Mutter vor der Schand und Noth gerettet, zugleich das unschuldige Geschöpf in Schutz, dem diese das Leben geben soll.“ In der Ausstellung fragen wir danach, ob die Einrichtung diesem Ziel gerecht wurde.

 

Weiterführende Informationen


Sonderausstellung

Kino, Theater und Varieté in der Josefstadt 

Ausstellungsdauer: 15. März 2020 - 30. Jänner 2022

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Schreiben Sie uns Ihre Erinnerungen an das Albertkino Ecke Josefstädter Straße 75/ Albertgasse! Erzählen Sie uns von Ihren Besuchen des Arkadenkinos in der Alser Straße 23? Oder haben Sie noch Eintrittskarten, Kinoprogramme etwa vom Palastkino in der Josefstädter Straße 43-45? Erzählen Sie uns von Ihrem ersten Kinobesuch, Erlebnissen mit Jugendverbot oder Ihren Rendez-Vous im Kino!

 

Mit Ihren Souvenirs und Erlebnissen erwecken wir ein kleines Stück Geschichte der Josefstadt

wieder zum Leben!

Die Wiener Bezirksmuseen und das Filmarchiv Austria

sind auf der Suche nach Ihren "Kino-Anekdoten"!

 

 

  

 



  








       















Bezirksmuseum
8. Josefstadt

1080, Schmidgasse 18
Museumsleiterin
Maria Ettl

Tel:     01/403 64 15
Email: bm1080@bezirksmuseum.at
Erreichbarkeit
U 2 - Rathaus

13A - Lederergasse/Theater Josefstadt
Linie 2 - Lederergasse
Linie 5 - Lange Gasse/Laudongasse
Öffnungszeiten
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch 18.00 bis 20.00 Uhr
Nach Vereinbarung
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt
 
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