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21. Juni 2026 11 Uhr
Broncia Koller-Pinell und die Wiener Secession in Mariahilf
Die Veranstaltung beleuchtet Leben und Werk einer Malerin sowie ihr reichhaltiges Netzwerk in der Wiener Moderne.
Broncia Koller-Pinell, im ehemaligen Galizien geboren, stammte aus einer Familie des jüdischen Großbürgertums. Um 1870 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Wien, später nach Oberwaltersdorf, wo ihr Vater einen Textilbetrieb gründete. Die Familie war dadurch wirtschaftlich gut aufgestellt.
Broncia studierte in Wien und München Malerei. In Privatunterricht, da damals Frauen der Akademiebesuch verwehrt war. Sie fand dennoch rasch Anschluss an die Wiener Moderne und pflegte engen Kontakt zu den Seccessionisten rund um Gustav Klimt, Josef Hoffmann und Kolo Moser sowie zur Wiener Werkstätte. Sie stellte regelmäßig aus, war international präsent. Zu ihren Werken zählten vor allem Stillleben, Porträts und Landschaften.
Broncia Koller-Pinell pflegte unter anderem Kontakt zu Gustav und Alma Mahler, zu den Frauenrechtlerinnen Marie Lang und Rosa Mayreder und war eine Förderin von Egon Schiele.
Ihr Leben war eng mit Mariahilf verbunden. Ihre Atelier-Wohnung befand sich unter Dach des Theaters an der Wien in der Linken Wienzeile 6.
Selbstbildnis von Broncia Koller-Pinell (1863–1934), 1910
Wikimedia Commons
Eine Veranstaltung im Rahmen der Mariahilfer Bezirksfestwochen, gefördert von der Bezirksvorstehung Mariahilf.

Musik von Astor Piazzolla
Tango Quintett Quinto Peligroso (Student*innen der MUK)
Kateřina Tůmová, Akkordeon
Eva Lucia Schmölzer, Violine
Sezin Ege Kabakli, Klavier
Ayaka Mukaiyama, Gitarre
Uladzimir Karabeinik, Kontrabass
Erzählung: Danuta Drążyk von PolArmAust
Eintritt frei!
Anmeldung unter veranstaltungen@polarmaust.org