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Währinger Gaststätten: Einst & Heute
07.09.2026—31.12.2026
Schon ab dem 18. Jahrhundert kamen Wienerinnen und Wiener zur Sommerfrische in die Gegend außerhalb des Linienwalls, der ungefähr dem Verlauf des heutigen Gürtels folgte. Landwirtschaft, Viehzucht und Weinbau prägten das Gebiet des heutigen 18. Bezirks. Zahlreiche Gaststätten, Weinschenken und Etablissements luden zum Besuch ein.
Einen zusätzlichen Anreiz bot die damalige Steuergrenze: Beim Eintritt in die Stadt wurde an den Linienämtern eine Verzehrsteuer eingehoben. Gaststätten außerhalb des Linienwalls waren daher günstiger. Mit der Eingemeindung der Vororte nach Wien im Jahr 1892 fiel dieser Vorteil weg.

Viele der damaligen Lokale existieren heute nicht mehr, andere änderten im Laufe der Zeit ihren Namen. Historische Bilder, Fotografien und schriftlich festgehaltene Erinnerungen ermöglichen dennoch Einblicke in diese vielfältige Währinger Gaststättenlandschaft.
Das erhaltene Material ist so umfangreich, dass die Ausstellung in drei Teile gegliedert wurde. Teil 1 widmet sich Pötzleinsdorf, Gersthof und Weinhaus.
Die Ausstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.