Unsere
Veranstaltungen
21. Oktober 2026 19:00 Uhr
Was geht mich Kreisky heute an?
Kreisky-Gespräch
Was geht mich Kreisky heute an?
Ein Generationengespräch zwischen Ferdinand Lacina und Alina Strmljan.
Wie war Bruno Kreisky als Politiker? Was hat er verändert? Und was davon prägt Österreich bis heute?
In diesem Kreisky-Gespräch geht Alina Strmljan (*1990), Vertreterin einer jüngeren Generation und ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bezirksmuseums Wieden, gemeinsam mit Ferdinand Lacina (*1942) diesen Fragen nach. Lacina, der seit seiner Kindheit auf der Wieden lebt, war ein enger Vertrauter Bruno Kreiskys. Von 1980 bis 1982 war er unter Kreisky Kabinettschef im Bundeskanzleramt, ab 1982 unterstützte er ihn als Staatssekretär in Wirtschafts- und Entwicklungsfragen. Später war Lacina unter Bundeskanzler Sinowatz 1984 bis 1986 Verkehrsminister sowie in der Regierung Vranitzky 1986 bis 1995 Finanzminister.
Gemeinsam mit dem Publikum wird nachgefragt – etwa danach, wie Kreisky mit Arbeitslosigkeit und Staatsschulden umging, welche Vorstellungen hinter seiner Bildungs- und Sozialpolitik standen und was sich durch seine Familien-, Strafrechts- und Frauenpolitik verändert hat. Auch Kreiskys Außenpolitik und sein Umgang mit der österreichischen Neutralität kommen zur Sprache. Wie ging er mit den politischen Konflikten seiner Zeit um? Wie begegnete er alten und neuen Nazis? Und was bedeutete es für seine politische Arbeit, mit ganz unterschiedlichen Menschen im Gespräch zu bleiben?
Ferdinand Lacina kann dabei aus eigener Erfahrung erzählen: Wie war Kreisky im politischen Alltag? Wie traf er Entscheidungen? Was beschäftigte ihn? Und wie sah die österreichische Politik jener Jahre aus, wenn man sie unmittelbar miterlebte? Und was können wir für unser Handeln im Heute daraus lernen?
Ein Gespräch zum Kennenlernen: über Bruno Kreisky, seine Zeit, seine Politik und die Veränderungen, die mit ihm verbunden sind.
Wir empfehlen Platzreservierung an bm1040@bezirksmuseum.at