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von der Besiedelung bis 1500

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Die erste Besiedlung ist datummäßig nicht bekannt. Da die erste urkundliche Erwähnung (eine Grundherrschaft Michaelbeuern) jedoch 1170 erfolgte, ist anzunehmen, dass die Besiedelung dieses Gebietes ab ca. 1000 erfolgte.

1112

1. urkundliche Erwähnung von PÖTZLEINSDORF - Bischof Udalrich von Passau schenkt dem Stift St. Georgen in Herzogenburg ein Grundstück „ad pezelinesdorf“. Pötzleinsdorf war damals ein Grabendorf mit einer in Weingebieten gebräuchlichen Flureinteilung und Sitz eines hochfreien Geschlechtes. Schon 1083 ist ein Pezilinus in einer Urkunde des Stiftes Göttweig erwähnt.

Um 1170

1. urkundliche Erwähnung von WÄHRING als „Warich“ in einem Rechtsstreit zwischen Abt Walter vom Stift Michaelbeuern und einem Goldschmied Bruno.

1213

Abt Friedrich vom Stift Michaelbeuern erhält von Papst Innozenz III. eine Schutz- u. Bestätigungsbulle, in der auch eine „eclesia de Werech villas“ - eine Kirche im Dorf Währing - erwähnt wird.

1226

Besteht bereits eine Grundurkunde (Original im Stift Michaelbeuern) der Gertrudkirche als Gertrudenkapelle, und der Pfarre Währing.

1266

1. Nennung von WEINHAUS, das sich aus einem Gutshof entwickelte, als Dorf. In den Dörfern wird Weinbau betrieben.

1279

1. Erwähnung von SALMANNSDORF, ein Weinbauergassendorf.

1299

Besteht ein großer Steinbruch im Bereich des heutigen Türkenschanzparks - damals Hohe Warte genannt -, der bis 1708 dem Kaiser gehört, danach dem Schwarzspanierkloster, später als privater Steinbruch geführt wird. Von hier stammen z.B. auch die Bausteine für die Stadtmauern Wiens und die Karlskirche.

1302

Wird eine Badstube in Währing (Gentzgasse/Edelhofgasse) genannt, die bis 1728 nachgewiesen ist.

1330

1. urkundliche Erwähnung von NEUSTIFT AM WALDE, einer Rodesiedlung im Wienerwald.

1338+1340

Große Wanderheuschreckenplagen – sie fraßen alles außer den Weinkulturen.

1344

1. Erwähnung des „Schofberg“ (geschlägerter Wald), heute Schafberg, in einem Kaufbrief. Er ist der höchste Punkt Währings mit 389,8 m.

1434

Scheint in Dokumenten des Archivs Stift Klosterneuburg ein Grundbesitzer namens Georg Gerstler auf. Hier wird festgelegt, dass Gerstler zur Bezahlung einer Schuld einen Weingarten in der Hagenau (später Gersthof) übergeben muss.

1485

Der Ungarnkönig Matthias Corvinus belagert Wien und schlägt sein Hauptquartier in Währing „in villa Waring“ beim Wirtshaus „Zum wilden Mann“ auf, wobei der Ort teilweise beschädigt wird.

1497

Erstmals wird in einer Kaufurkunde der Name GERSTHOF (vorher als Hagenau oder Hohenau bekannt) erwähnt, benannt nach dem Gutshof Gerstlerhof.


Bezirksmuseum
18. Währing
1180, Währinger Straße 124
Museumsleiterin
Doris Weis

Tel:     01/4000 18127
Mail:   bm1180@bezirksmuseum.at
 
Erreichbarkeit
Linie 40 - Martinstraße

Linie 41 - Martinstraße



Öffnungszeiten
Montag 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag 17.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung
Geschlossen
Ostern, Pfingsten, Sommer- und Weihnachtsferien
Freier Eintritt
 
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