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Vom Predigtstuhl zum Wilhelminenberg

Autoren: Viktor Kotzaurek und Jochen Müller

 

Der Titel der Broschüre lässt sich auf zweierlei Weise interpretieren:

 

Geschichtlich:

Der ursprüngliche Name der Erhebung zwischen dem Dornbach und dem Rosenbach war Predigtstuhl, am Ende des 18. Jahrhunderts kam die Bezeichnung Gallitzinberg auf und heute ist Wilhelminenberg der gebräuchliche Name für die früher Ottakringer Gebirge genannte Gegend.

 

Geographisch: Wandert man zu Fuß vorwiegend in westlicher Richtung, z.B. vom Sandleitenhof ausgehend, erreicht man auf etwa halber Höhe die Gegend Am Predigtstuhl, dann passiert man das Schloss und die jetzigen Institutsgebäude gegenüber, also den seinerzeitigen Gallitzinschen Besitz, und erreicht dann den Gipfel des Wilhelminenbergs.

 

Wie auch immer man diese Gegend erschließt, es handelt sich dabei um eine der schönsten von Wien, die nicht nur Lokalpatrioten zum Schwärmen verleitet. Die Autoren haben das, was sie für wissenswert über die Besonderheiten des Wilhelminenbergs halten, unter Verwendung bestehender Literatur zusammengestellt. Den aktuellen Berichten über Einrichtungen am Gallitzinberg liegt Informationsmaterial dieser Institutionen zugrunde. Sachlich knapp formuliert und mit umfangreicher Bebilderung will die Broschüre über den westlichen Teil des Wiener Gemeindebezirks Ottakring informieren.

 

Das 68 Seiten starke Heft ist um 5,- im Bezirksmuseum Ottakring erhältlich.

Für den interessierten Freund von Ottakring folgt eine Literaturliste:


Adunka Evelyn/Anderl Gabriele (2012): Jüdisches Leben in der Vorstadt Ottakring und Hernals. Verlag Mandelbaum

 

Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde in Ottakring (Hg.) (1924): Ottakring. Ein Heimatbuch des 16. Wiener Gemeindebezirkes. Wien. Österreichischer Schulbücherverlag

 

Bandion Wolfgang J. (1989): Steinerne Zeugen des Glaubens. Die Heiligen Stätten der Stadt Wien. Herold. S 330 ff

 

Bezirksmuseum Ottakring (Hg.) (2010): Der geheimnisumwobene Bunker am Gallitzinberg. Sonderausstellung vom 5. November 2009 bis 27. Juni 2010  

 

Czeike Felix/Lugsch Walter (Hg.) (1955): Studien zur Sozialgeschichte von Ottakring und Hernals. Wiener Schriften Heft 2. Wien. Verlag für Jugend &

Volk

 

Czeike Felix (1960): Der Lebensstandard der Arbeiter in Ottakring im 19. Jahrhundert. In: Amtsblatt der Stadt Wien. Stadt Wien Presse- und Informationsdienst 1892 lfd. Band 86

 

Czeike Felix (1981): Ottakring. Wiener Bezirksführer 16. Wien. Jugend & Volk

 

Dika Antonia/Jeitler Barbara/Krasny Elke/Sirbegovic Amila (Hg.) (2011): Balkanmeile. 24 Stunden Ottakringer Straße. Wien. Toria+Kant

 

Elmar Albert (1967/68): Verstummte Stätten der Fröhlichkeit Ottakrings. In: Jahrbuch der ÖVP XVI

 

Elmar Albert: Vergessene und sterbende Gewerbe in Ottakring. In: Jahrbuch der ÖVP XVI

 

Elmar Albert (1964/65): Aus der Geschichte der Ottakringer Knopfdrechsler. In: Jahrbuch der ÖVP XVI Folge 12

 

Gaheis Franz Anton de Paula (1804): Wanderungen und Spazierfahrten in die Gegend um Wien. Band 7

 

Graudenz Walter (1904): Ottakring und Umgebung

 

Grossmann Ernst (2015): Beobachtungen am repsoldschen Meridiankreise der von Kuffnerschen Sternwarte in Wien-ottakring 1902. Facsimile Publisher

 

Haas Helmut (1962): Der Gemeinderat von Ottakring 1850-1890. In: Wiener Geschichtsblätter. Wien. Verein für Geschichte der Stadt Wien. 1946 lfd. Band 17 S 19 ff

 

Hautmann Hans/Hautmann Rudolf (1980): Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919-1934. Wien. Schönbrunn Verlag. S 387 ff  

 

Hiller Walter (1967/68): Ottakring. Entschwundene Neulerchenfelder Gastlichkeit. In: Jahrbuch der ÖVP XVI

 

Hovorka Hans (1988): Republik „Konge“. Ein Schwimmbad erzählt seine Geschichte. Das städtische Schwimm-, Sonnen- und Luftbad am Kongressplatz in Wien Ottakrng 1928-1988. Österr. Staatsdruckereien

 

Jehly Eduard (1914): Die Geschichte Ottakrings und Neulerchenfelds. Wien. Reichspost

 

Kinz Maria (1990): Damals in Ottakring. Wien. Jugend & Volk

 

Klusacek Christine/Stimmer Kurt (1983): Ottakring. Vom Brunnenmarkt zum Liebhartstal. Wien. Verlag Kurt Mohl

 

Klusacek Christine/Stimmer Kurt (2005): Ottakring. Zwischen gestern und morgen. Wien. Verlag echomedia

 

König Johann (1922): Alt Ottakring-Liebhartstal-Wilhelminenberg. Eine lokalhistrorische Studie. Wien. Im Selbstverlage

 

König Johann (1923): Alt Ottakring-Liebhartstal-Wilhelminenberg. Eine lokalhistrorische Studie. Dritter Band. Wien. Im Selbstverlage

 

König Johann (1924): Rund um den Galitzinberg. Historische und heitere Geschichten aus Ottakring - Neulerchenfeld

 

Kovarik Ferdinand (1991): 100 Jahre Ottakring bei Wien. Selbstverlag

 

Leitner Carola/Hamtil Kurt (2014): Ottakring. Wiens 16. Bezirk in alten Fotografien. Ueberreuter

 

Marksteiner Franz (2017): kurt ein buch aus ottakring. Melchior Müller Medien

 

Mayer-Limberg Josef (2017): gedichta aus oddagrind. Fon de hausmasda. Mundartgedicht aus Ottakring. Band 1. Theaterverlag Eirich Ges.m.b.H

 

Medek Robert (1991): Wien in alten Ansichten. Ottakring und Hernals. Zaltbommel Niederlande. Europäische Bibliothek

 

Medek Robert (1995): Wien, Ottakring 1945. Sonderausstellung des Bezirksmuseums Ottakring 30. April bis 31. Dezember 1995. Broschiert

 

Opfermann Fritz (1982): Kieberer in Ottakring. Kriminalroman. Wien. Molden Verlag

 

Panoptikum (2019/20): Ottakring. 16. Bezirk. PPANOPTIKUM Das Präsentationskontor Tauchner e.U.

 

Pemmer Hans (1956): Gaststättenromantik in Alt-Ottakring. In: Beilage zur Wiener Zeitung 8. Dezember

 

Pfoch Hubert (1975): Das Jahr 1945 in Ottakring. In: Wiener Geschichtsblätter. Wien. Verein für Geschichte der Stadt Wien 1946 lfd. Band 30 S 278 ff

 

Plotzek Paul (Autor)/Pamlitschka Rudolf (Illustrator) (1984): Der Frosch von Ottakring. Mundartdichtung. Edition Roetzer

 

Rachmanowa Alja/Grieser Dietmar (2006): Milchfrau in Ottakring. Tagebuch aus den dreißiger Jahren

 

Raith Erich/Wantoch Sarah/Aichinger Rita/Kühler Miriam/Kvapil Petra (2016): Ein Haustor in Ottakring. Geschichten einer Entdeckungsreise. Bibliothek der Provinz

 

Schiemer Alfred (1999): Auf Ottakrings Spuren. Historische Streifzüge zwischen Gürtel und Gallitzinberg. Wien. Verband Wiener Volksbildung

 

Schneider Karl (1892): Geschichte der Gemeinde Ottakring. Wien. Selbstverlag des Geschichts-Comité der Gemeinde Ottakring

 

Schneider Ulla/Zobl Beatrix (2008): SOHO in Ottakring. What’s up? Was ist hier los? Springer

 

Schneider Ulla/Schneider Wolfgang (Hg) (2021): SOHO in Ottakring. Unsicheres Terrain (Destabilized Ground). Verlag für moderne Kunst

 

Schwarz Werner Michael (2007): Trinkerland Neulerchenfeld, Vorstadtschenken zwischen Dorfkultur und Moderne. In: Im Wirtshaus. Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit, 336. Sonderausstellung des Wien Museums 19. April bis 23. September S.88-93

 

Seemann Helfried (2003): Ottakring 1900-1960. Album Verlag für Photographie

 

Stadtbekannt.at (Hg.) (2018): Wiener Grätzl – Ottakring Taschenbuch

 

Stadt Wien. Bezirksvorstehung Ottakring (Hg.) (2017): 125 Jahre Ottakring bei Wien. 1892-2017

 

Stahr Ilse (2012): Das Geheimnis der Milchfrau in Ottakring. Alja Rachmanova. Ein Leben. Biografie. Amalthea

 

Stimmer Kurt (Hg.) (1988): Ein sozialdemokratischer Stadtführer. Wien. Jugend & Volk S 295 ff

 

Weihs Richard (2011): Lebensbezirk Ottakring. Carl Gerold’s Sohn Verlag

 

Weihsmann Helmut (1985): Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919-1934. Wien. Promedia S 332 ff

 

Weinheber Josef (1948): Alt-Ottakringer Pilgerfahrt. In: Wien wörtlich. Salzburg S.66

 

Wimmer Volker (1996): In der Vorstadt samma z’Haus. Das Ottakringer Heimatbuch. Wien. Edition Wien

 

Wohnservice Wien GesmbH (Hg.)(2015): 70 Jahre kampflose Befreiung von Ottakring. ZeitzeugInnen-Projekt Sandleiten

 

Ziak Karl ((1979): Des Heiligen Römischen Reiches größtes Wirtshaus. Der Wiener Vorort Neulerchenfeld. Wien. Verlag für Jugend & Volk

 

Ziak Karl (1969) Von der Schmelz auf den Gallitzinberg. Gang durch die Gassen meiner Kindheit und durch die Geschichte Ottakrings. Wien-München. Verlag für Jugend & Volk

 

 

 

 

Bezirksmuseum
16. Ottakring

1160, Richard-Wagner-Platz 19 b
Eingang Hasnerstraße
Museumsleiter
DI Dr. Jochen Müller

Tel:     01/4000 16 127
Mobil:  0680/143 28 95
Email: bm1160@bezirksmuseum.at
Erreichbarkeit
Linie 9 - Thaliastraße

Linie 46 - Feßtgasse
48A - Panikengasse


Öffnungszeiten
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag 16.00 bis 19.00 Uhr

Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt
 
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