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Geschichte des 14. Wiener Gemeindebezirks


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Z E I T T A F E L



Jungsteinzeit

Zahlreiche Funde am Satzberg und der näheren Umgebung deuten auf eine Siedlung hin.



La-Tene-Zeit

Kelten errichten eine Erdburg auf dem Buchberg zum Schutz des Gebietes um das Mauerbachtal.



1./2. Jh.

Im Schuhprecherinwald hat man ein römerzeitliches Hügelgräberfeld teilweise freigelegt. Die Siedlung dazu wurde aber noch nicht gefunden.



um 800

Gründung der "ing-Dörfer" um Wien, darunter auch Penzing, von Wehrbauern aus dem Chiemgau.



um 1000

Gründung der restlichen Dörfer unseres heutigen Bezirks



1130

Penzing wird im Traditionsbuch von Klosterneuburg erstmalig genannt. In der Zeugenreihe werden "Regenbertus de Pencingen und Rudolf" erwähnt. Hadersdorf wird im Traditionskodex des Stiftes Klosterneuburg erstmalig genannt. In der Zeugenreihe wird ein "de Hedrichsdorf" erwähnt.



um 1170

Hütteldorf wird erstmalig erwähnt. Im Formbacher Traditionskodex wird ein "Werinhard de Ötendorf" als Stifter eines Grundstücks genannt.



1195

Baumgarten und Breitensee werden erstmalig erwähnt. Auf einer Urkunde werden "Herimanus de Pomerio" und "Wichpoto de Prantense" als Zeugen genannt.



1226

Weidlingau wird erstmalig als "Wildungesowe" genannt.



1267

Rudeger von Rodaun schenkt dem Pfarrer von St. Stephan, Magister Gerhard, einen Grund in Penzing und dieser errichtet darauf die St.-Jakobs-Kapelle.



vor 1356

Penzing wird eigene Pfarre. Als Mutterpfarre im Westen sind Meidling, Hietzing, Schönbrunn, Breitensee, Baumgarten Lainz, und Hütteldorf eingepfarrt. In diese Zeit fällt auch die wesentliche Vergrößerung der St.-Jakobs-Kapelle zu einer Pfarrkirche und die Errichtung des Turmes.



1356

Hütteldorf wird eigene Pfarre.



15. Jh.

Erbauung einer Kirche in Unter-Baumgarten



Ende 15. Jh.

Errichtung der Penzinger Lichtsäule, vor der Kirche, auf dem alten Penzinger Friedhof



1529

Bei der ersten Türkenbelagerung der Stadt Wien werden die umliegenden Dörfer weitgehend zerstört. Niklas Meldeman schreibt auf seiner Rundansicht über den Wienerwald hinter Penzing: "In diesem Wald haben die Türken etlich tausend Mann, Weib und Kinder erbärmlich erwürgt."



1542

Die Herren von Rappach verkaufen die Herrschaft Penzing an das Wiener Bürgerspital.



1571

Unter dem Schutz der Grundherrschaft, der Herren von Teuffenbach wird in Hadersdorf ein protestantischer Prediger eingesetzt, noch 1580 bei einer Kirchenvisitation wird Hadersdorf als ein Zentrum der Protestanten im Westen von Wien bezeichnet.



1586

Die Pfarrkirche Weidlingau findet sich letztmalig in einer Urkunde.



1590/91

In der Viertelbeschreibung hat Penzing 88, Hütteldorf 82, Weidlingau 20 und Hadersdorf 14 Häuser.



1599

Die Hütteldorfer Mühle erhält die Brauberechtigung (Genehmigung Bier zu brauen).



1639

Die Augustiner-Barfüßer gründen das Kloster Mariabrunn.



1645

Die Pest fordert wieder zahlreiche Opfer, ebenso 1679 und 1713.



1660

Auf Betreiben von Pfarrer Einwang wird die Rochuskapelle (Penzlnger Straße 70) errichtet.



1662-1666

verbringt Abraham a Santa Clara sein Noviziat im Kloster Mariabrunn.



1670

In einem Visitationsbericht wird festgehalten, dass der " Türkenwall und die Schanzwerke sich in einem unbrauchbaren Zustand befinden".



1673

Im "Unterösterreichischen Land-Kompaß" ist Breitensee in der Reihe der besten Weinorte, Penzing und Baumgarten als mittlere und Hütteldorf bei den schlechtesten eingereiht.



1683

Bei der Zweiten Türkenbelagerung der Stadt Wien werden die , umliegenden Orte abermals weitgehend zerstört. Schwere Schäden an den Weinkulturen. Ein großer Teil der Bevölkerung wird umgebracht oder verschleppt.



1692

wird die Dreifaltigkeitssäule (Eleonorensäule) an der Grenze zwischen Hütteldorf und Mariabrunn errichtet.



um 1700

Graf Johann Ferdinand von Kuefstein erwirbt die Herrschaft Breitensee.



1713

Die Dreifaltigkeitssäule in Hütteldorf wird zur Erinnerung an die Pest errichtet.



1715

Das Landhaus in Weidlingau des Baron von Huldenberg, ao. Gesandter König Georgs I. von Großbritannien, wird fertiggestellt.



1726/36

Errichtung der Breitenseer Schlosskapelle



1737

Der Grundschreiber von Penzing legt eine Planskizze des Dorfes an, in welche jedes Haus und seine Eigentümer eingetragen sind, der erste genaue Plan Penzings.



1740-1772

Johann Michael Kienmayer besitzt die Herrschaft Breitensee.



1740

Die Schlosskapelle in Breitensee wird auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



1747

Maria Theresia erwirbt die Grundherrschaft Penzing vom Wiener Bürgerspital.



1755

Penzing besteht aus 76 Häusern.



1758/59

Die Penzinger Pfarrkirche wird von Mathias Gerl vergrößert und barockisiert, der Turm erhält einen zwiebelartigen Helm. Den Großteil der Kosten trägt die Grundherrin Maria Theresia.



1767

Die Seidenbandfabrik Marcus von Känel übersiedelt von der Rossau nach Penzing.



1769

Felix Berner errichtet in der Schmiedgasse (heute Beckmanngasse) in Penzing einen hölzernen Theaterbau.



1772

Abbe Jean Marci erhält die Gewähr für die Errichtung einer Windmühle auf der "alten Landstraße" (heute Linzer Straße).



1776

Ernst Gideon Freiherr von Laudon erwirbt Schloss Hadersdorf.



1779

Feldmarschall und Hofkriegsratspräsident Andreas Graf Hadik de Futak kauft das Baumgartner Schloss.



1784

Baumgarten wird Lokalkaplanei und somit von der Pfarre Penzing abgetrennt, aber erst 1874 eigene Pfarre.Mariabrunn wird eigene Pfarre.



1786

Errichtung des (alten) Baumgartner Friedhofes (Seckendorfstraße).



vor 1787

Die Penzinger Kavalleriekaserne (Penzinger Straße) wird errichtet.Die Einheit hatte die Aufgabe, die Wache für den kaiserlichen Hof in Schönbrunn zu stellen.



1790

Das Stift Formbach verkauft 31 Joch Wiesengrund, das Herrschaftsfeld, an die Gemeinde Baumgarten (heute Hugo-Breitner-Hof).



1791

Thaddäus Berger wird Eigentümer der Penzinger Seidenbandfabrik. Er beschäftigt rund 1000 Arbeiter und hat 182 Webstühle.



1798

Franz Xaver von Mayer kauft vom Wiener Bürgerspital die Herrschaft Penzing



1803/04

Errichtung der Albertinischen Wasserleitung



1805

Auf dem Marsch nach Wien lagern französische Truppen zwischen Purkersdorf und Mariabrunn, wobei Kirche und Kloster geplündert und in ein Magazin umfunktioniert werden. In Penzing wird die Pfarrkirche von den Franzosen als Pferdestall benützt.



1809

Beim Einmarsch der Franzosen kommt es bei Hadersdorf zu einem kurzen schweren Gefecht, als diese die vor Purkersdorf errichtete Barrikade umgehen und durch das Mauerbachtal nach Wien vordringen. Die französischen Truppen hausen in den Vororten noch schlimmer als 1805.



1811

Mit der Anlage des neuen Hütteldorfer Friedhofes wird begonnen.



1824

Ludwig van Beethoven wohnt einige Wochen im Schrey'schen Stiftungshaus (Hadikgasse 62).



1829

wird das Kloster Mariabrunn aufgehoben und der einzige noch lebende Augustiner in den Wiener Konvent versetzt.



1831

Penzing hat 194, Hütteldorf 122, Hadersdorf und Weidlingau zusammen 82, Baumgarten 57 und Breitensee 30 Häuser.



1834-1843

Bau der Kettenbrücke über den Wienfluss zwischen Penzing und Hietzing. Vorher gab es nur eine Furt mit einem Holzsteg für die Fußgeher.



1841

Eduard Gurk stirbt auf einer Reise in Jerusalem. Aus dem Erlös seiner testamentarischen Stiftung errichtet die Gemeinde Penzing das St. Rochusspital (Cumberlandstraße 53).Otto Wagner wird am 13. Juli in Penzing geboren (gest. 11. April 1918).



1848

März- und Oktoberrevulotion Patent vom 7. September über die Auflösung der Grundherrschaften. An Stelle der von der Grundherrschaft ernannten Dorfrichter kamen nun die gewählten Bürgermeister.Aus den Katastralgemeinden Auhof, Mariabrunn, Weidlingau und Hadersdorf (mit Hainbach und der Rotte Knödelhütte) wird die Ortsgemeinde Hadersdorf-Weidlingau gebildet.



1851

Am 26. Juli werden in Niederösterreich erstmalig Gemeindevertreter gewählt.



1858

Am 19. November wird im Bahnhof Penzing die Kaiserin-Elisabeth-(West-)Bahn feierlich eingeweiht.



1859

Einweihung des neuen Penzinger Pfarrfriedhofes



1862

Gustav Klimt wird am 14. Juli in Baumgarten geboren (gest. 6. Februar 1918).



1863/64

Richard Wagner wohnt in Penzing (Hadikgasse 72).



1869

Eröffnung der ersten Pferdetramway-Linie im Bezirk vom Linienwall bis zur Hietzinger Brücke.



1873

Eröffnung der Pferdebahn Linie vom Linienwall bis Breitensee.Der Großindustrielle Georg Sigl errichtet als Versuchsbahn die Standseilbahn von der Rieglerhütte zur Sophienalpe ("Knöpferlbahn").



1875

Die "Apollo Kerzenfabrik" erzeugt als erste Fabrik in Österreich Margarine und ab 1904 auch Kokosfett.Der neue Hadersdorfer Friedhof wird eingeweiht.



1882

Die neue Hütteldorfer Kirche, erbaut nach den Plänen von Richard Jordan, wird am 9. November eingeweiht.



1885

Die Pferdebahnlinie nach Breitensee wird in eine Dampftramwaylinie umgebaut und bis zum Baumgartner Spitz weitergeführt, ab 1892 bis zur Bahnhofstraße (heute Linie 49).



1885-1886

Otto Wagner errichtet für seine Familie die "Erste Wagner-Villa" (Hüttelbergstraße 26).



1890

Die Verzehrungssteuerlinie wurde vom Linienwall an die Außengrenze der für die Eingemeindung vorgesehenen Vororte verlegt. Bau des Linienamtes an der Westgrenze von Hütteldorf (Linzer Straße 457).19. Dezember, Gesetz über die Eingemeindung der Vororte



1891

Übergabe der Agenden von den Bürgermeisterämtern der eingemeindeten Orte an die Vertreter des Magistrates der Stadt Wien



1892

Mit 1. Jänner nehmen die Magistratischen Bezirksämter ihre Tätigkeiten auf. Penzing, Breitensee, Baumgarten, Hütteldorf sowie Hietzing, Ober- und Unter St. Veit, Hacking, Lainz, Speising und Schönbrunn bilden nun den 13. Wiener Gemeindebezirk. In den folgenden Jahren erfolgten noch einige Grenzänderungen.



1894

Um Doppelbenennungen zu vermeiden werden viele Straßennamen der ehemaligen Dörfer umbenannt. In Penzing sind es 26, in Hütteldorf 14, In Breitensee 12 und in Baumgarten 7 Straßennamen. Als Folge der Straßenumbenennungen müssen auch in den durchgehenden Straßen (z. B. Linzer oder Hütteldorfer Straße) die Hausnummern geändert werden.



1894-1899

Regulierung des Wienflusses und damit verbunden der Bau der Stadtbahn und der Wienflussbegleitkanäle



1896

Heimito von Doderer wird am 5. September im Forsthaus Hadersdorf geboren.



1898

Stadtbahneröffnung, am 9. Mai die Wientallinie und ein Monat später die Vorortelinie.Einweihung der Breitenseer Pfarrkirche am 8. Oktober.Die k. u. k. Infanterie-Kadetten-Schule übersiedelt in ihr neues Gebäude nach Breitensee (Hütteldorfer Straße 126).



1901

Errichtung der Landwehrkaserne in Baumgarten, Hütteldorfer Straße 188.Als erste Linie in unserem Bezirk wurde die Pferdebahnlinie bis zur Hietzinger Brücke ab 12. Dezember elektrisch betrieben.



1901-1903

Die "Kleine Breitenseer Kaserne" wird errichtet (Breitenseer Straße 88).



1902

wird die Vereins-Realschule gegründet und bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes Astgasse 3 in dem ehemaligen Volksschulgebäude Diesterweggasse 23 untergebracht.



1903

Das "Josefinum" (Breitenseer Straße 31), von Baumeister Ludwig Zatzka erbaut, wird eröffnet.Elektrifizierung der Dampftramwaystrecke bis Hütteldorf und 1904 Verlängerung bis zur Hüttelbergstraße



1904

Die "Große Breitenseer Kaserne" wird errichtet (Breitenseer Straße 61).



1904-1907

Errichtung der Heilanstalt "Am Steinhof" mit der Jugendstilkirche "Zum hl. Leopold" nach einem Entwurf von Otto Wagner.
Errichtung des Schulblocks Spallartgasse / Muthsamgasse / Zennerstraße



1906

Der Stifter-Gedenkstein in Hainbach wird errichtet.



1908

Einweihung der neuen Baumgartner Pfarrkirche



1909

Die Jugendstilkapelle am Hadersdorfer Friedhof wird nach Plänen von Max Hegele errichtet.



1912/13

Otto Wagner errichtet die "Zweite (kleine) Wagner-Villa" (Hüttelbergstraße 28).



1913

Errichtung der evangelischen Pfarrexpositur Hietzing



1914/15

Errichtung des Landwehrtruppenspitals in Breitensee (Rainer-Spital - heute Hanusch-Krankenhaus)



1914/18

Erster Weltkrieg (Lebensmittelkarten)



1915

Nach dem Durchbruch Russischer Truppen in Galizien wird auch Wien befestigt. Am Wolfers- und Bierhäuselberg werden ArtilleriesteIlungen gebaut..



1917

Errichtung eines Barackenlagers für ein Kriegsspital am ehemaligen Herrschaftsfeld in Baumgarten



1918

Das Technische Museum wird am 6. Mai eröffnet.



1919

Im Gebäude der ehemaligen Infanterie-Kadetten-Schule wird die "Bundeserziehungsanstalt Wien-Breitensee" untergebracht.Die Baptisten errichten ein Gemeindezentrum in der Knödelhüttenstraße.



1919/20

Im strengen Winter pilgern die Wiener auf den Wolfersberg und schneiden den Wald um. In Stücke zerkleinert wird das Brennholz mit der Straßenbahn nach Hause transportiert.



1920

Die ehemalige Landwehrkaserne in Baumgarten wird von der Stadt Wien erworben und in ein Altenheim umgewandelt.



1923

Errichtung der ersten Gemeindewohnhausanlage im Bezirk (Spallartgasse 26-28)



1924-1925

Nach Plänen von Clemens Holzmeister wird der Gemeindewohnblock Linzer Straße / Marcusgasse / Felbigergasse / Rottstraßegebaut, in der Folge werden noch zahlreiche Wohnhausanlagen errichtet.



1925

Die Stadtbahn nimmt ihren elektrischen Betrieb auf.



1930/31

Errichtung der evangelischen Kreuzkirche (Cumberlandstraße 48)



1935

Errichtung der Pfarre St. Josef in der Reinlgasse



1938

Mit 15. Oktober wird der damalige 14. und 15. zum 15. Bezirk zusammengelegt, die freiwerdende Nr. 14 erhält der nördlich des Wienflusses gelegene Teil des 13. Bezirks. Der 14. Bezirk umfasst nun die ehemaligen Vororte Baumgarten, Breitensee, Hütteldorf und Penzing sowie die neu zu Wien gekommenen Randgemeinden Hadersdorf-Weidlingau und Purkersdorf. Der neue 14. Bezirk erhält den Name Penzing.



1939

Errichtung der Pfarre St. Josef am Wolfersberg



1939-1945

Zweiter Weltkrieg (Lebensmittelkarten)



1940-1945

In der Wiener Städtischen Nervenklinik Am Spiegelgrund werden im Zuge der vom NS-Regime angeordneten Kindereuthanasie 500 Kinder ermordet, in der angeschlossenen Erziehungsanstalt "schwererziehbare" Kinder zwangssterilisiert, euthanasiert oder bei medizinischen Experimenten getötet.



1942

Um zusätzlich Lebensmittel für die Bevölkerung zu gewinnen werden auf Wiesen und aufgelassenen Fußballplätzen Parzellen für den Gemüseanbau an die Bevölkerung vergeben (Grabeland).



1944

Bei einem Notabwurf eines amerikanischen Bombers im Juli sterben im Wasserbehälter der Albertinischen Wasserleitung im Halterbachtal 66 Menschen, größtenteils Kinder.



1945

Schwere amerikanische Bombenangriffe am 19. und 21. Februar. Bombenteppiche treffen die Stadtbahn, die Westbahn und das Wohngebiet in deren Bereich. Am 12. März fallen Bomben auf Hadersdorf.Beim Rückzug der deutschen Truppen sprengen diese fast alle Brücken über den Wienfluss im Bereich Hadersdorf-Weidlingau. Am 8. April zogen die ersten russischen Truppen durch Hütteldorf. Als die ärgste Not schon vorbei war, schoss ein russischer Panzer am 9. April den Kirchturm der Penzinger Pfarrkirche in Brand. Bei der Aufteilung der Besatzungszonen unter den vier Alliierten ab 1. September kommen Hadersdorf und Purkersdorf in die russische Zone, der Rest des 14. Bezirks in die Französische Zone.Die viersprachige Identitätskarte wird eingeführt.



1946

Im Gebietsänderungsgesetz vom 29. Juni wird die Rückgliederung der Ortsgemeinde Purkersdorf an Niederösterreich festgelegt, von den Alliierten aber erst 1954 anerkannt.



1948

Die Baptisten errichten eine Notkirche in der Knödelhüttenstraße.



1949

Einweihung der neuen Pfarrkirche St. Josef am Wolfersberg.



1949-1954

Errichtung des Hugo-Breitner-Hofs in Baumgarten.



1954

Neues Bezirkseinteilunggesetz, Hadersdorf-Weidlingau kommt zum Bezirk Liesing.



1955

Abzug der Besatzungsmächte



1956

Ab 1. Jänner gehört Hadersdorf-Weidlingau wieder zum 14. Bezirk. 1966 Ober-Baumgarten wird eigene Pfarre.



1967/68

Errichtung der evangelischen Pfarrkirche Hütteldorf (Freyenthurmgasse 20)



1968

Die Höhere Graphische Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt übersiedelt in ihr neues Gebäude Leyserstraße 6.



1969

Die Stadt Wien kauft von Filmregisseur Willi Forst den Dehnepark in Hütteldorf und macht ihn ab 1973 der Öffentlichkeit zugänglich.



1971/78

Erbauung des Weststadions in Hütteldorf nach Plänen von DI Gerhard Hanappi



1974

Einweihung der Kirche am Kordon



1981

Am 20. Dezember wird das letzte Teilstück der U4 (ehemalige Stadtbahn), von Hietzing nach Hütteldorf in Betrieb genommen.



1982

Der große Baumgartner Gasbehälter (Hackinger Str. 10 / Zehetnerg.) wird stillgelegt und im nächsten Jahr abgetragen




Das neue Blindenheim in der Baumgartenstr. 69 wird seiner Bestimmung übergeben.



1983

Das Nestroy-Denkmal wird vom Reinhardt-Seminar (Penzinger Str. 9-11) wieder in die Praterstraße an seinen ursprünglichen Standort gebracht.



1984

Abtragung der beiden Lokomotiven-Heizhäuser im Bahnhof Hütteldorf.



1985

Das Pensionistenheim „Gustav Klimt“ in der Felbigerg. 81 wird eröffnet. 



1986

Das „Wiener Ziegelmuseum“ (Penzinger Str. 59) wird eigenständiges Sondermuseum.



1987

Der Personenverkehr auf der ehemaligen Vorortelinie wird als Schnellbahn „S45“ aufgenommen.



1991

Eröffnung der Sonderausstellung „100 Jahre Penzing bei Wien“ im Bezirksmuseum (Penzinger Str. 59).



1992

Der Auer-Welsbach-Park mit dem Kindergarten kommt zum 15. Bezirk. 



1995

Das Auhof-Center (Albert-Schweitzer-Gasse) wird eröffnet. 



1997

Das Baumgartner Bad (Hackinger Str. 28) wird geschlossen.



1999

Das 1992 für eine Generalsanierung geschlossene “ Technische Museum“ (Mariahilfer Str. 212) wird wieder eröffnet.



2000

Mit den Arbeiten zum Bau des Lainzer Tunnels wird begonnen.



2001

Die „Stadt des Kindes“ (Mühlbergstr. 7), eine seit 1974 bestehende Heimstätte für gefährdete Kinder und Jugendliche, wird geschlossen.



2003

Eröffnung des Penzinger Steges über den Wienfluss bei der U4-Bahnstation Braunschweigg. / Onno Klopp-G.




Der vergrößerte Neubau der städtischen „Rettungsstation Penzing“ (Baumgartenstr. 1–7) wird seiner Bestimmung übergeben. 



2005

Die Übersiedlung der Bewohner des „Rochusheimes“ (Cumberlandstr. 53) ist abgeschlossen, das Areal wird verkauft und die Gebäude außer der Totenkapelle 2007 abgerissen.



2006

Letzte Ausfahrt der Straßenbahnlinie 49 vom Betriebsbahnhof Breitensee, Auflassung und Abbruch desselben.



Der Stützpunkt des „Roten Kreuzes“ in der Spallartg. 7 (ehem. Gebäude der Breitenseer Feuerwehr) wird  abgerissen.



2008

Am Dach des Operationstraktes des Hanusch-Krankenhauses wird ein neuer Hubschrauberlandeplatz („Storchennest“) errichtet.



Die ÖBB-Haltestelle „Wolf in der Au“ wird in Betrieb genommen.



2009

Das 1992 errichtete und seit 2005 geschlossene “ IMAX-Kino“ neben dem Technischen Museum wird abgerissen. 



2010

Die „Paul-Amann-Brücke“ über den Wienfluss zwischen Astgasse und Fleschgasse wird eröffnet.



Im ehem. Offizierskasino der Breitenseer Kavallerie-Kaserne (Maroltingerg. 2) wird das „Baha‘i Center Austria“ eröffnet.



2013

Das legendäre  „Gloriette-Kino“ (Linzer Str. 2) wird geschlossen.

Mit dem Umbau der ehem. „GEBE-Fabrik“ (Linzer Str. 135–143) in eine Wohnhausanlage wird begonnen.

2014

Das „Pflegewohnhaus Penzing“ (Seckendorfg. 1), ein Neubau am Ort des ehem. „Geriatriezentrums Baumgarten", bzw.der ehem. "kk. Landwehrkaserne" nimmt den Betrieb auf.

2016

Ein zeitgemäßer Neubau der Neuapostolischen Kirche in der Hochsatzeng. 11 wird eröffnet.

Die Penzinger Bezirksvorstehung übersiedelt vom Amtshaus Hietzing in das ehem. Kommandogebäude der Baumgartner k.k. Landwehrkaserne /Geriatriezentrum Baumgarten (Hütteldorfer Str. 188).

Der Mitbegründer und (seit 1967) Leiter des Bezirksmuseums Penzing, Ing. Karl Koller (*1926) stirbt.

Das ehem. „Bezirkspolizeikommissariat Penzing“ ( Leyserstr. 2)  wird abgerissen.

2017

Die 1994 am Kinkplatz errichtete „gläserne“ Schule wird wegen baulicher Mängel auf unbestimmte Zeit  geschlossen.

2018

Infolge einer längeren Hitzeperiode wachsen und reifen in Penzinger Gärten bestimmte Bananensorten vollständig aus.

Das neu gestaltete Außen- und Innen-Lapidarium des Bezirksmuseums Penzing wird offiziell eröffnet.

2019

Das Bezirksmuseum Penzing eröffnet eine eigene Facebook-Gruppe: „Bezirksmuseum Penzing – Eine Zeitreise“.

Die beiden Pfarren (Unter-)Baumgarten und Oberbaumgarten werden zur Pfarre „Heilige Mutter Teresa“ fusioniert.

2020

Baubeginn für einen „Bildungscampus“ für 1.100 Kinder in der Deutschordenstr. auf ehem. ÖBB-Grund.

Abbruch des Fa. Salesianer Wäscherei-Betriebsgebäudes, Linzer Str. 104.

Der größte österreichische ÖAMTC-Stützpunkt (Hadikg. 188-192 /Keferg. 2 ) nimmt in einem Neubau den Betrieb auf.

2021

Die Reste des legendären Lokals „Felsenkellers“ in Hadersdorf werden abgebrochen.

2022

Beginn des Abbruches des „Hotel Kavalier“, Linzer Str. 163-165.


Bezirksmuseum
14. Penzing

1140, Penzinger Straße 59
Museumsleiter (interimistisch)
Friedrich Schandera

Tel: 0680 2368954 oder 018972852 
Email: bm1140@bezirksmuseum.at
         
Erreichbarkeit
U 4 - Hietzing

Linien 10, 60 - Hietzing,
Kennedybrücke

Linie 52 - Diesterweggasse
51A, 56A, 56B, 58A - Hietzing,
Kennedybrücke

ÖBB - S 45, S 50 - Penzing


Öffnungszeiten
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch 17.00 bis 19.00 Uhr

Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt
 
Impressum