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SALVATORKIRCHE

Im 13. Jahrhundert stand an der Stelle der heutigen Kirche das Haus der Herren Otto und Haymo von Neuburg. Sie errichteten um 1250 eine Hauskapelle im ersten Stock ihres Hauses.

Am 26. Oktober 1360 genehmigte der Stadtrat, den Keller des benachbarten Rathauses, den Gang und die Durchfahrt von der Salvatorgasse zur Wildwerkerstraße (heute Wipplingerstraße) für die notwendige Absenkung des Kirchenraumes auf Straßenniveau zur Verfügung zu stellen. Damit bekam die Kapelle einen ebenerdigen Zugang.

In den Urkunden wird die Kapelle nun "Kirche im Ottenheim (eine Zusammenziehung der Erbauernamen Otto und Haymo) beim Bürgerrathaus" genannt, bald wurde daraus der "Heilige Ottenheim".

Durch eine päpstliche Bulle vom 10. November 1515 wird die Verehrung eines "heiligen Ottenheim" als Ketzerei genannt und man veranlasste eine Neuweihe der Kapelle auf den Namen des Erlösers Jesus Christus. Die Kirche trägt seither den Namen St. Salvator.

1520 wurde durch Lorenz Spenning aus Dresden (einem Mitarbeiter von Dombaumeister Hans Puchsbaum) ein zweites Kirchenschiff angebaut. Auch wurde das Renaissance-Portal in der Salvatorgasse errichtet. Dieses Portal ist eine besondere Sehenswürdigkeit, da es zu den wenigen Baudenkmälern aus der Renaissance in Wien zählt.

Am 3. Oktober 1871 befaßte sich der Wiener Gemeinderat mit einem Antrag des Gemeinderates Johann Umlauft, dem eben gebildeten altkatholischen Aktionskomitee die Kirche St. Salvator zu überlassen. Es wurde jedoch gegen diese Überlassung an die Altkatholiken ein Edikt erlassen.

Erst im Jahre 1969, in den Tagen der aufblühenden Ökumene, hob Kardinal Franz König das 1871 verhängte Interdikt  auf. Kardinal König war in der Folgezeit öfters in der St. Salvatorkirche zu Gast, so z.B. zu einem Gemeindetag 1989.

 

Renaissanceportal in der Salvatorgasse

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Bezirksmuseum
1. Innere Stadt

1010, Wipplingertsraße 8
Altes Rathaus
Museumsleiter
Ing. Kurt Kospach
Tel/Fax: 01/4000 01 127
E-Mail: bm1010@bezirksmuseum.at
Erreichbarkeit
Eingang im linken Innenhof des

Rathauses (Museumshof)
Zugang: über Wipplingerstraße 8
sowie Stoß im Himmel

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Dienstag  16.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 16.00 bis 18.00 Uhr
Geschlossen
Schulferien und Feiertage, Freier Eintritt

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