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UNSICHTBARES HANDWERK

Ausstellungseröffnung am 18.10.2016

Ein Stadtrechercheprojekt in Neubau und Josefstadt

 

18. Oktober bis 01. Dezember 2016

Ausstellungen, Führungen, Workshops und Plakatserie im öffentlichen Raum.

 

 

Die Bezirke Neubau und Josefstadt sind historisch stark handwerklich geprägt. Trotz wirtschaftlicher Veränderungen sind viele handwerkliche Gewerbetreibende im Viertel geblieben und eine neue Generation von Handwerkern ist hinzugekommen. Die ehemaligen Produktionsstätten, Zulieferbetriebe und das dichte Netz an SpezialistInnen bieten nach wie vor ideale Bedingungen für kreative und handwerkliche Produktion. Wie die Stadt und ihre Gewerbetreibenden miteinander in Wechselbeziehung stehen, wird mit diesem Rechercheprojekt erkundet.

 

Lokales Handwerk und Stadtteil

Menschen, die alte oder neue Handwerksberufe ausüben, stehen im Mittelpunkt der Recherche. Ihre Geschichten, die mit dem Stadtteil verknüpft sind, werden in einer Plakatserie erzählt und im Rahmen von Führungen nachvollzogen. Von Restaurationsbetrieben über Pokal- und Ordensmacher bis hin zu Seilproduktionen, wird die Vielfalt der Betriebe und deren Vernetzung auf diese Weise sichtbar gemacht.

 

Ab 18.Oktober 2016 stehen der 7. und 8. Bezirk ganz im Zeichen des Handwerks!

An drei Orten - im Bezirksmuseum Josefstadt, Bezirksmuseum Neubau und dem Treffpunkt Lerchenfeld werden Ausstellungen, Workshops, Führungen zu Betrieben, Diskussionen und Erzählcafés angeboten. Eine Plakatserie im öffentlichen Raum wird Portraits von Handwerksbetrieben aus dem Viertel zeigen.

 

 

Details zu Terminen und Veranstaltungen finden Sie

 

www.eintagsmuseum.net

 

 

www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/stadterkunden/unsichtbares-handwerk/

 

 

Ausstellungseröffnung: 18.10.2016

17.30 Uhr Bezirksmuseum Josefstadt

Offizielle Eröffnung im Bezirksmuseum Josefstadt

gemeinsamer Spaziergang zu einem Handwerksbetrieb

 

19.00 Uhr Bezirksmuseum Neubau

Eröffnung der Ausstellung im Bezirksmuseum Neubau

Ausklang einem kleinen Buffet

 

 

Ausstellungsorte 18. Oktober bis 01. Dezember 2016

 

Bezirksmuseum Josefstadt, Schmidgasse 18, 1080 Wien

Bezirksmuseum Neubau, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Treffpunkt Lerchenfeld, Lerchenfelder Straße 141

 

 

Ein Projekt von Eintagsmuseum und GB*7/8/16, in Kooperation mit den Bezirksmuseen Neubau und Josefstadt, unterstützt vom Kulturbudget der Bezirke Neubau und Josefstadt, Lebendige Lerchenfelder Straße und IG Kaufleute Lerchenfelder Straße.

 

 

 

 

Weitere Termine: TBA

 

SPAZIERGÄNGE

1. Spaziergang zu Handwerksbetrieben: 21.Oktober (Rätsel Rallye)

2. Spaziergang zu Handwerksbetrieben: 11. November

3. Spaziergang zu Handwerksbetrieben: 22. November

(Beginnzeiten und Treffpunkt demnächst, beschränkte TeilnehmerInnenzahl, bitte um Anmeldung unter gb7@gbstern.at oder gb8@gbstern.at

 

WORKSHOPS

1. Workshop Bezirksmuseum Neubau, tba

2. Workshop Bezirksmuseum Josefstadt, tba

 

DISKUSSION

Erzählcafe – Handwerksbetriebe erzählen: 24. November, Ort: Treffpunkt Lerchenfeld

Finissage: 1. Dezember, Ort: Treffpunkt Lerchenfeld

 

Farbenspiel von und mit Hans Tschiriitsch

Mitmach-Erlebnis-Ausstellung Klangforscher und Instrumentenerfinder - präsentiert sein Sammelsurium an skurrilen Klangobjekten

 

„Diese Musik macht glücklich“. Hans Tschiritsch - Klangforscher und Instrumentenerfinder - präsentiert sein Sammelsurium an skurrilen Klangobjekten. Er lädt zu glücklich-machenden Hören(erlebnissen) ein:

Obertondrehleier, Klangpropeller, Zwitscheridoo, Wehmutswalze, Trompetuum Mobile, Klangbett, Dröhnrad, Heisere Lunge und vieles Andere.

Die BesucherInnen dürfen alle Klangobjekte ausprobieren und experimentieren. Es gibt kein gut oder schlecht, richtig oder falsch. Alle Interessierten sind eingeladen auch ein akustisches Instrument mitzubringen.

Geeignet und spannend für Alle – jung und alt - mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse.

 

Datum: 4. Oktober - 9.Oktober

Zeit: Vernissage und Konzert mit „Nomaden des Seins“ 20 Uhr

Die Ausstellung ist tagsüber von 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein, an den Abenden gibt es jeweils Konzerte und Sessions.

 

Workshops für Schulklassen und interessierte Gruppen mit Voranmeldung: info@tschiritsch.com Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen

 

Kommen und Gehen - Sprachen in Neubau: gestern - heute - morgen

 

 

Wissen Sie, welche Sprache außer Deutsch schon vor 400 Jahren in Neubau gesprochen wurde?

Können Sie Ihren Namen mit dem Fingeralphabet zeigen?

Wissen Sie, wer in Neubau seit Jahrzehnten die Literatur von Autorinnen und Autoren fördert, die nicht (nur) in ihrer Erstsprache schreiben?

Wissen Sie, welche Sprachen Schüler und Schülerinnen in Neubau sprechen?

Nein?

 

Dann besuchen Sie die Ausstellung "Kommen und Gehen. Sprachen in Neubau: gestern - heute - morgen" . Sie beschäftigt sich anhand von Beispielen mit der historisch gewachsenen Sprachenvielfalt in Neubau

Ziel der Ausstellung ist es, dem Publikum die verschiedenen Sprachen näherzubringen und aufzuzeigen, dass Mehrsprachigkeit verschiedene Facetten hat. Der Blick auf Sprachen als Fenster in die Welt soll geöffnet und auch schon ein junges Publikum für die Thematik gewonnen werden.

 

Die Ausstellung läuft von 7.4.2016 bis 30.6.2016

Öffnungszeiten

jeweils Do 16 -18 Uhr und Samstag 15 - 17 Uhr

und für Gruppen nach Vereinbarungen

 

Eine Ausstellung des ÖDaF mit freundlicher Unterstützung von: Bezirk Neubau, Bezirksmuseum Neubau, 7reasons

Fritz-Quartier zu Gast im Bezirkmuseum Neubau

Marianne Fritz

 

Das Theaterkollektiv Fritzpunkt bezieht vom 28. Jänner bis 26. März 2016 Quartier in Wien. Das Bezirksmuseum wird ein Archiv-Werk-Raum: Hier wird in Erinnerung an die Autorin Marianne Fritz ein zeitgenössischer Theatertext entwickelt - in Zusammenarbeit mit BesucherInnen, Medientexten und Originaltextstellen von Marianne Fritz, die hier in der Schottenfeldgasse ihren Wohn- und Arbeitsplatz gehabt hat.

 

 

Im Fritz-Quartier arbeitet der Fritzpunkt jeweils donnerstags und samstags öffentlich an der Verfertigung eines zeitgenössischen Theatertextes, der Äußerungen von

Besucherinnen und Besuchern, aktuelle Medien-Meldungen, Angstprotokolle überforderter Bürger, Hilferufe und Hilfsaufrufe, Stoßseufzer und Wunschkanonaden mit Teilen des singulären Werks der Autorin Marianne Fritz zu einem Webmuster kombiniert. Der solcherart entstehende Hypertext dient entweder als Vorlage zu einem übergroßen textilenTeppich oder als sprachliche Basis einer theatralischen Sofortmaßnahme.

 

 

Das Theaterkollektiv Fritzpunkt bezieht vom 28. Jänner bis 26. März 2016 Quartier in Wien, im Bezirksmuseum Neubau im Amerlinghaus.

 

Im Fritz-Quartier arbeitet der Fritzpunkt jeweils donnerstags und samstags öffentlich an der Verfertigung eines zeitgenössischen Theatertextes, der Äusserungen von Besucherinnen und Besuchern, aktuelle Medien-Meldungen, Angstprotokolle überforderter Bürger, Hilferufe und Hilfsaufrufe, Stoßseufzer und Wunschkanonaden mit Texten des singulären Werks der Autorin Marianne Fritz zu einem Web-Muster kombiniert. Der solcherart entstehende Hypertext dient später entweder als Vorlage zu einem übergroßen textilen Teppich oder als sprachliche Basis einer theatralischen Sofortmaßnahme.

 

Die dem Projekt zugrundliegende Frage könnte zum Beispiel lauten: wer integriert da wen? Der literarische Text die aktuellen Statements oder diese jenen? Und vor allem: wie? Oder zeigt sich, daß beide Formen sich nicht integrieren lassen? Und, no na: läßt sich das Ergebnis dieser Arbeit auf andere kulturelle Zusammenhänge, auf die Schwerkraft der Verhältnisse, übertragen? Oder formulieren wir es - brandaktuell - noch einmal anders: Wären sie gern der Siebenunddreissigtausendfünfhundertunderste? Ihr Angebot für die Domain www.37501.at nimmt der Fritzpunkt jederzeit gerne entgegen.

 

 

Von 28. Jänner bis 26. März 2016

jeweils donnerstags von 16-18 und

samstags von 15 - 17 Uhr.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

FRITZPUNKT

Eitelbergergasse 4

A - 1130 Wien

+43 (0)699 11 68 56 16

buero@fritzpunkt.at

www.fritzpunkt.at

Kirsten Borchert zu Gast mit Spuren Legen

 

Andreas Dworak lädt im Rahmen von "Spurenlegen" KünstlerInnen ein die aktuelle Ausstellung des Museums  zu interpretieren oder zu ergänzen. Diesmal zu Gast: Kirsten Borchert  mit ihren "Romboiden"

 

Aus den einleitenden Worten von Elisabeth Priedl

Zur Installation von Kirsten Borchert im Amerlinghaus / Oktober / November 2015

Kirsten Borchert (* 1986, Absolventin der Universität für angewandte Kunst) reagiert auf das Konzept von „Spuren legen“ kongenial. Dieses, von Andreas Dworak und Walter Berger seit 2010 ins Leben gerufene Konzept sieht vor, dass sich zeitgenössische Künstler mit den Beständen oder Ausstellungen der jeweiligen Bezirksmuseen auseinandersetzen. Zurzeit ist die Ausstellung im Amerlinghaus einer der ältesten Wiener Straßen und deren Metamorphosen gewidmet, nämlich der Mariahilferstraße. Pläne, Stadtansichten und Fotografien der „Lebensader“ des 7. Bezirks dominieren den Raum und dieser wird nun durch eine Installation von Kirsten Borchert um eine neue Dimension erweitert. Was auf den ersten Blick wie eine abstrakte Bodenarbeit aussieht, die in ihrer stringenten grafischen Logik auch an einen Fußboden der Renaissance erinnern kann, ist tatsächlich eine Auseinandersetzung mit der neu gestalteten Pflasterung der Einkaufsstraße, die man normalerweise, seinen Geschäften nachgehend, im wahrsten Sinne des Wortes „übergeht“. Anders Kirsten Borchert.

Ihre Thematisierung geht von der einfachen wie bestechenden Wahrnehmung aus, dass sich die orthogonalen Bodenplatten aus der Perspektive einer darauf gehenden Person optisch in Romboiden oder Parallelogrammen verwandeln. Diese präsentieren sich in der Installation in vier verschiedenen Größen und Farben und sind nach einer intuitiven Logik zusammengestellt. Die Künstlerin geht dabei sehr systematisch vor: Die Grundelemente der Arbeit bestehen aus einem festgelegten Satz von einzelnen Elementen, deren Größe mit der  Farbe korrelieren und auf die Maße der tatsächlich verwendeten Steinplatten zurückgehen. Jeder Satz der Grundelementen ist insgesamt drei Mal vorhanden (Schwarz, Weiß, Braun und Grau). Diese Wahl ist fundamental für den räumlichen Eindruck der Installation, denn um eine dreidimensionale Räumlichkeit zu erzeugen, braucht es zumindest drei Farbtöne.

Es sind also sehr konstruktivistische Überlegungen, die zu dieser Lösung führen. Zum einen geht es um eine Dekonstruktion (einer bestimmten Situation), zum anderen um eine Konstruktion, um den Prozess des intuitiven, spielerischen Zusammenführens von neuen Elementen. Diese Systematik des Zerlegens und neu Ordnens findet sich bereits in früheren Arbeiten Borcherts, wie auch das Spielerische. Durch den Akt der Umformatierung und der potenziell möglichen visuellen Neuordnung durch die Betrachter_innen werden diese in ein dynamisches Spiel miteinbezogen.

Dermaßen für unsere Wahrnehmung sensibilisiert, geraten nun auch die vorher genannten Pläne und Fotografien im Raum ins Visier neuer Betrachtungen und Überlegungen, wobei klar wird, dass es sich auch bei diesen vertrauten und geläufigen Medien um Abstraktionen von angenommener „Wirklichkeit“ handelt.

Elisabeth Priedl

Vernissage am 22.Oktober
Beginn ist 19.00 Uhr

Die Sonderausstellung ist bis 21.11.2015

Mittwoch bis Freitag jeweils von 16 -19 Uhr geöffnet
Samstag 15 -19 Uhr

mehr zu Kirsten Borchert http://kirstenborchert.com/

Mariahilferstraße - von der Verkehrsader zur Lebesader

Seit der Römerzeit wird der Weg der heutigen Mariahilferstraße als Weg Richtung Westen benutzt.

Ursprünglich war die vor allem landwirtschaftlich für Weinbau genutzte Straße kaum besiedelt. Erst um 1770 erreichte die beidseitige Bebauung die heutige Kaiserstraße.

An der Geschichte der Straße und ihrer BewohnerInnen und NutzerInnen lässt sich auch die Entwicklung der Stadt Wien nachzeichnen: von handwerklich geprägten Gesellschaft hin zur industrialisierten - Gasbeleuchtung, Straßenbahn und große Einkaufshäuser etablierten sich hier zum ersten Mal. Mit dem letzten Umbau zur Flaniermeile wird die Mariahilferstraße auch zukunftsweisend die für moderne Stadtentwicklung.

 

Wir präsentieren alte und neue Pläne, Stadtansichten und historische Fotos zu einem öffentlichen Raum in ständiger Veränderung.

 

Eröffnung am 22. September 18:30 Uhr

 

Öffnungszeiten ab 24.9 2015

jeweils Do 16 -18 Uhr und Samstag 15 - 17 Uhr

Polyphonie der Sprache: Jura Soyfer: Schreiben für eine besser Welt

Jura Soyfer (1912-1939) begann in frühester Jugend für Zeitungen politische Lyrik, Satiren und Sketches zu schreiben. Ab 1929 war er Mitglied des politischen Kabarett gemeinsam mit Hans Weigl und Leon Askin und schrieb regelmäßig in der Arbeiterzeitung. Als politisch engagierter Linker war es ihm ein Anliegen mit Humor seine Zeitgenoss_innen auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen. Bis heute wirken viele seiner politischen Satiren in der Tradition von Karl Kraus aktuell.

1933 wurde in seiner Wohnung in der Lindengasse 41/11 in Wien Neubau von der austrofaschistischen Polizei verhaftet. Diese Verhaftung diente der Gestapo 1938, als Soyfer bei seinem Fluchtversuch in die Schweiz festgenommen wurde, als Grund für die Deportation ins Konzentrationslager Dachau. Dem Novemberpogrom folgte der Transport in das Konzentrationslager Buchenwald, wo aufgrund der hygienischen Bedingungen das erste Massensterben von Häftlingen stattfand und auch Jura Soyfer am 16. Februar 1939 mit 26 Jahren ums Leben kam.

Die Ausstellung im Bezirksmuseum Neubau zeichnet den Lebensweg von Jura Soyfer mit Fotos und Texten nach. Wir zeigen weiters Beispiele aus Inszenierungen und geben Hör-Beispiele mit der Vertonung von Jura Soyfer Liedern. Darüber hinaus haben die einmalige Gelegenheit Erstausgaben in vielen Sprachen von und über Jura Soyfer zu bewundern.

Zur Vernissage hat Maren Rahmann Jura Soyfer Texte und Lieder mit ihrer Ziehharmonika präsentiert.

mehr zur Jura Soyfer Gesellschaft
http://www.soyfer.at/deutsch/index.htm

FLUCHT - EXIL - HEIMAT

 

Das Leben jüdischer Überlebender der Shoah in den USA, Wien und Israel

Seit 40 Jahre trifft  sich in NEW York  im Wohnzimmer der heute 98-jährigen Frau Gaby Glückselig jeden Mittwoch eine gesellige Runde von Emigranten um zumindest einmal in der Woche Deutsch sprechen zu können und Geschichten und Erinnerungen auszutauschen.

Oft wird beim Stammtisch bis spät in die Nacht über Politik, Kultur oder auch Europa und das Leben im Exil diskutiert. Für die regelmäßigen Gäste ist der Stammtisch längst zu einer Art Familie zusammengewachsen.

Die Fotografin Shani Bar On und der Journalist und Dokumentarfilmer Emil Rennert wollten die lebendige Runde dokumentieren: die unterschiedlichen Strategien der Beteiligten im Weiterleben und Ankommen in New York beleuchten und fotografisch und mit Interviews erforschen, was Heimat heute für die Überlebenden bedeutet. Welchen Stellenwert hat das Judentum? Wo fühlt man sich zuhause? Was bedeuten Erinnerungsstücke, und welche Erinnerungen behält man lieber im Verborgenen?

Im Bezirksmuseum Neubau präsentieren wir Fotos der Stammtisch Gäste und ihre Geschichte, die bei einigen in Neubau begonnen hat.

Angst, Trauma und Sicherheit

Gegenstand vieler Gespräche mit Shoah-Überlebenden ist auch das Thema der persönlichen Ängste und des persönlichen Sicherheitsgefühles. bei Shani Bar Ons eigenen Großeltern hatte der aktive Aufbau eines modernen jüdischen Staates als lebendiges Gegenmodell zur dunklen Vergangenheit in Europa fast Symbolcharakter. Das oftmals auch körperlich harte Leben im Kibbuz ließ wenig Zeit, an die ermordeten Eltern und Geschwister zu denken. der neue Alltag gab ihren Großeltern Trost und Halt. Der wie durch ein “wunder” entstandene jüdische Staat war auch ein emotionaler Rettungsanker. Auch Emil Rennerts Großvater Erwin Rennert, hatte seine Familie in der Shoah verloren und war in die Usa nach New York geflüchtet. Angekommen in ihren neuen Heimaten, gab es sowohl für Shani Bar Ons, als auch für Emil Rennerts Großeltern einen großen Assimilationsdruck der mit psychischen Beschwerden einher ging. In diesem Projekt wollen Emil Rennert und Shani Bar On auch die eigene von der Flucht und Emigration geprägte Familiengeschichte erforschen und hinterfragen sowie die verschiedenen Umgänge mit der jeweiligen Immigrationsgeschichte in den USA und Israel aufzeichnen.




Der Verein Exil bietet darüber hinaus 15 holocaust-education-workshops mit emil rennert und shani bar on an
für schulklassen ab der 8. schulstufe
dazu: fotoausstellung shani bar on der stammtisch der emigranten in new york

termine: mo. 9.3., di.10.3., mi. 11.3., do. 12.3., fr. 13.3., mo. 16.3., di.17.3., mi. 18.3., do. 19.3., fr. 20.3., mo. 23.3., di. 24.3., mi. 25.3., do. 26.3., fr. 27.3.
zeit: 10 uhr bis 13 uhr
ort: BEZIRKSMUSEUM im amerlinghaus, 1. Stock, stiftgasse 8, 1070 wien



shani bar on
shani bar on wurde in israel geboren und studierte media and communications am sapir college der ben gurion universität. sie spezialisierte sich auf fotografie und schloss ihr studium mit auszeichnung ab. später arbeitete sie an der gavra school of photography in tel aviv. shani bar on führte viele interviews mit holocaust überlebenden. diese interviews sowie fotografische portraits dieser menschen liegen unter anderem am center for jewish history in new york auf. nach langen aufenthalten in asien und den usa lebt und arbeitet shani bar on in berlin. viele ihrer arbeiten wurden im time out new york magazine und anderen publikationen veröffentlicht.


emil rennert
wurde 1986 in wien geboren und begann früh als radiomoderator zu arbeiten. im jahr 2005 produzierte er den dokumentarfilm eine verschwundene welt über die letzten holocaust-überlebenden der kleinstadt radautz in der bukowina (edition exil). seit 2006 moderiert emil rennert holocaust education workshops für schulklassen. von 2006 bis 2008 arbeitete er am leo baeck institute new york, für welches er zahlreiche oral history interviews mit österreichischen holocaust überlebenden führte. 2010 publizierte er zusammen mit shani bar on in der edition exil den bild/essay-band die jüdische bukowina. emil rennert lebt als journalist in berlin.


terminreservierung für die workshops  tel. 0699 123 444 65   verein.exil(at)inode.at
unkostenbeitrag  euro 2,- pro schülerin  bitte zum workshop mitbringen!
www.editionexil.at    www.zentrumexil.at  fax 01 946 77 84
ein projekt des vereins exil in kooperation mit dem BEZIRKSMUSEUM NEUBAU im AMERLINGHAUS, stiftgasse 8, 1070 wien

gefördert von:  nationalfonds der republik österreich für die opfer des nationalsozialismus     zukunftsfonds der republik österreich       bm:bf
MA7/wienkultur        bka:kunst/literatur

STICKSTOFF - vom Mustertuch zum Kunstobjekt. Von Susanne Frantal

Fragment - bestickt

Serie von textilen Bildern und Objekten ausgestellt mit alten Mustertüchern, Musterbüchern, Spitzen, Stickereien und Handarbeitszubehör

Kreuzstich, Ebensser Kreuzstich, Tapisseriestickerei, Goldstickerei, Weißstickerei, Japanische Seidenstickerei, Flachstickerei – wer kann diese Kunsthandwerkstechniken heute noch auseinanderhalten oder gar ausführen? Seit dem Höhepunkt der Tapisseriestickerei im 18. Jahrhundert ist viel Wissen verloren gegangen.

Basis für die Ausstellung ist ein zufälliger Fund von etwa 30 Stück historischer „Tapisseriestickerei“. Die vorgefundenen Stickereien wurden mit Wollgarn oder Seidengarn ausgestickt. Bei der nähtechnischen Ausführung hielt sich Susanne Frantal, Textilrestauratorin und Künstlerin, streng an die Vorgaben für die Konservierung, bzw. Restaurierung. Sie verwendet ausschließlich Nähfäden aus dem gleichen Material wie das Objekt, welches aufgenäht wird.

Ziel ist es die Kunstfertigkeit dieser „stundenlanger Handarbeit“ ebenso zu präsentieren, wie die Werkzeuge, mit denen sie erstellt wurden.

Das Bezirksmuseum Neubau präsentiert eine Ausstellung am Schnittpunkt zwischen Kunstproduktion und  Kunsthandwerk.

Vernissage am 23.9.2014

ab 18.00 Uhr

Die Ausstellung ist jeweils zu den Öffnungszeiten
Donnerstag nachmittag von 16 -18.00 Uhr und Samstag nachmittag geöffnet.

Drüber hinaus können weitere Termine persönlich vereinbart werden unter 0664 8317446.

Spuren Legen \ GEGENWARTSKUNST IN WIENER BEZIRKS- UND SONDERMUSEEN \ 1. – 30. Juni 14 mit Fiona Crestani, Sonja Dahl und Nathalie Koger

Jaquard Webstuhl historisch

SHIFT

Arbeiten um Textiles und Medien

Vernissage: 7. Juni, 19.00

es spricht

Elisabeth Priedl, Akademie der Bildenden Künste Wien

 

Dauer der Ausstellung: 4. – 28. Juni

Mi bis Fr 16.00 – 19.00, Sa 15.00 – 17.00 !!! 

Feiertags geschlossen.

 

 

Die Ausstellung wurde von drei Künstlerinnen gestaltet, die sich in Indonesien während eines Stipendienaufenthalts kennengelernt haben. Obwohl wir drei Künstlerinnen selbstständig von einander gearbeitet haben, benutzen wir eine gemeinsame Sprache. Die Verbindung zwischen uns besteht nicht nur weil wir uns in Yogyakarta kennengelernt haben, sondern auch durch unsere verschiedenen Interpretationen, Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Weben. In dieser „modernen“ Zeit wo das Weben oft als ein sterbendes Handwerk erlebt wird, haben wir eine zeitgenössische und berechtigte Interpretation geschaffen.

Fiona Crestani

 

Fiona Crestani

Complete / Vervollständigt

Band loom restored to working order / Webstuhl für Funktionsfähigkeit restauriert

2014

Als ich diesen Webstuhl das erste Mal gesehen habe, wollte ich ihn wieder in Gang bringen. Durch die großzügige Unterstützung von Fachleuten vom „Textilen Zentrum Haslach“ (www.textiles-zentrum-haslach.at) in Oberösterreich haben wir es geschafft diesen Webstuhl zu aktivieren. Das komplexe Muster ist rekonstruiert. Die Spannung ist wiederhergestellt um das Muster zu reproduzieren. 

 

Bridge / Brücke

Lurik and Silk / Lurik und Seide

2014

Meine Arbeit ist eine Zusammenführung von verschieden gemustertem Lurik, (ein traditionell gestreifter Stoff aus Yogyakarta der an semi-automatischen Handwebstühlen erzeugt wird) welche ich in Indonesien gesammelt habe. Diese Stoffe habe ich mit einem Musterbuch aus dem Archiv des Bezirksmuseums Neubau zusammengeführt. Ich will eine visuelle Brücke zwischen der traditionellen Lurik aus Yogyakarta, Indonesien und der Seidenbänder, die in diesem Bezirk bis vor ungefähr 100 Jahren gewebt wurden, schaffen. Beide Arbeiten haben etwas gemeinsam: Sie zeigen hochtechnologische Beispiele die ein Verständnis von der Stofferzeugung benötigen und zugleich Ausdauer und Geduld verlangen. Der Webstuhl zeigt Spuren von diesen, immer wiederholten und gleichen Bewegungen. 

Die Verbindung zwischen diesen unterschiedlichen Stoffen die in verschiedenen Ländern produziert wurden und werden, liegt in der Kompetenz des Machens.  

 

Sonja Dahl

Kain Gerak / Kain Cerita

(Motion Cloth / Story Cloth) / (Bewegung Tuch / Geschichte Tuch)

Video

2014 / HD / 3’56’’

Tuch ist kein statisches Element. It ist mit bedeutsamen Mustern gewebt und mit Symbolik geschichtet, oft verbindet es Menschen miteinander, zu ihren Vorfahren, die Welt um sie herum, und zu Gott. Tuch bewegt sich. Es ist das meist tiefgründigste und die grundlegendste Begleitung zu unseren menschlichen Körpern.

Die Sequenz von Videos ist ein Weg wie ich meine Forschung und Erfahrungen in Indonesien verarbeitet habe. Jeder der Clips ist in die Basisstruktur des Leitmotivs von verschiedenen Tüchern, über die ich während meiner Reisen gelernt habe, eingearbeitet worden. Meiner Forschung und Reisedokumentation ist hier ein zweites Leben gegeben worden. Teile und Fragmente von den Dingen, die ich interessant gefunden habe, seltsam oder schön sind hier in ein “Bewegungstuch” eingearbeitet worden, Videoweberei, welche Funktion es ist visuelle Dichtkunst anzubieten, meine Arbeit der Forschung und die Arbeit des Tuchmachens zu verbinden. Das stellt mein Beitrag zu dem großen Lexikon von Geschichten dar, schon gefestigt, gewebt und eingefärbt in dem Tuch, welches ich erfahren habe.

 

 

Nathalie Koger

Chronicle of Production. Chronicle of Description. /

Chronik der Produktion. Chronik der Beschreibung

Video

2014 / HD / 4´27´´

Ich habe durch die Etiketten meiner Kleidung gestöbert. Meine Kleidung besteht aus Polyester, Polyamid, Viskose, Elasthan, Baumwolle, Seide.

Seit meinem Aufenthalt in Jogja, besitze ich Kleidung aus Lurik (bestehend aus Baumwolle).

Die Sequenz ist in einer Lurik-Manufaktur in Yogyakarta aufgezeichnet. Ich war während meines Aufenthalts fasziniert von der Hingabe und der Lebendigkeit einer jüngeren Künstler_innengeneration ihre eigenen Arbeitsstätten, Werkstätten und Labore zu errrichten, um Unabhängigkeit über Ressourcen und Infrastruktur zu gewinnen.

Die Manufaktur ist ein älteres Beispiel von Indonesien. Ein traditionelles lokales Produkt wird angefertigt im Kontrast zu einer Ware, die aufgrund der Lohnunterschiede von ausländischen Firmen vor Ort produziert wird.

Mein Fokus richtet sich auf die Bewegung und des Klang des Körpers und der einbezogenen Objekte, auch wenn sie unsichtbar und nicht hörbar sind. Die Bewegtbilder sind  vergleichbar zu dem Herstellungsablauf des Produkts geschnitten. Der hörbare Klang, auch in dem 2. Teil eines elektischen Webstuhls aus China, ist Projektion und Interpretation.

 

Dank an Fiona Crestani und Robert Kaiser (Künstlerhaus Stuttgart). Realisiert durch ein Atelierstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Sonja Dahl:

http://sonjakdahl.com/section/225376.html

 

Nathalie Koger:

 

http://www.nathaliekoger.net/selected-works/steps-in-rome.html

Mit der Debatte um Waldheim 1986 kam auch in Österreich eine Neubetrachtung der jüngsten Geschichte. Sie steht am Beginn des Rehabilitierungsprozesses vieler Opfer - auch der Deserteure und anderer Opfer der NS Wehrmachtsjustitz (oben)
Oskar Simak war der Begründer der Widerstandsgruppe in Altlerchenfeld (unten)

Widerstand und Militärjustiz in Wien Neubau

Sonderausstellung anlässlich des Gedenktages zum 8. Mai 1945 (Bedingungslose Kapitulation Deutschlands und damit Kriegsende des 2.Weltkriegs) von 29.4. 2014 - 31.5.2014

 

Während des  Nationalsozialismus wurden Menschen, die sich dem Dienst in der Wehrmacht entzogen brutal verfolgt, viele zum Tode verurteilt. Noch heute gelten diese Menschen als Verräter und Kriminelle. Tatsächlich haben sie im Kleinen versucht im Krieg der Deutschen Wehrmacht nicht mitzumachen - je aus ihren eigenen Gründen und nach eigenen Möglichkeiten.

Die aktuelle Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Wehrmachtsjustiz in Österreich seit dem ersten Weltkrieg. Sie behandelt weiter die Bemühungen zur juristischen und gesellschaftlichen Rehabilitierung der Verfolgten und ihr Los in Österreich nach 1945.

Auch in Wien Neubau bestand – bisher unbekannt – ein eigenes Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis in der Hermanngasse. Dieses und seine Funktion werden hier vorgestellt.

Darüber hinaus präsentiert die aktuelle Ausstellung Biografien von Wehrmachtsrichtern und Verfolgten der NS-Militärjustiz, ergänzt um Biografien einer lokalen Widerstandsgruppen im Umkreis der Altlerchenfelder Kirche. Die Ausstellung will damit einen Beitrag leisten das für den Wiener Ballhausplatz geplante Deserteursdenkmal (geplante Eröffnung Herbst 2014) ins Bewusstsein zu rücken.<.

 

 

Widerstand in Altlerchenfeld

Über 70 Jahre liegt die Gründung der Widerstandsgruppe in Altlerchenfeld durch den damaligen Sakristan der Pfarre, Oskar Simak, zurück. In den Jahren 1941 – 1945 haben Frauen und Männer unter Einsatz ihres Lebens das Leben anderer gerettet. Das Gedenkprojekt „Widerstand in Altlerchenfeld“ wendet sich gegen das Vergessen. Es erinnert an konkrete Menschen mit dem konkreten Auftrag, dem Unrecht und der Unmenschlichkeit entgegenzutreten.

 

Was sie und Tausende andere WiderstandskämpferInnen getan haben, war Licht in dunklen Zeiten, war ein Hoffnungszeichen für Verfolgte und Verzweifelte: der Arzt, der eine Jüdin im Versteck behandelt, der Sakristan, der einen Jugendlichen zuerst im Pfarrhaus und dann in einer Baracke außerhalb von Wien versteckt, der Kaplan, der einen flüchtenden Halbjuden mit seiner Mutter einen geheimen Wohnplatz im Haus verschafft. Gefälschte Papiere werden besorgt, falsche Atteste ausgestellt, Menschen mit Essen und neutraler Kleidung versorgt. Waffen werden angekauft und für den Endkampf versteckt, Soldaten zur Desertion animiert und versteckt, Flugblätter gedruckt und verteilt, Kontakte zu anderen Widerstandsgruppen aufgebaut, u. a. Zu guter Letzt verhindert der Einsatz der Widerstandsgruppe in den letzten Kriegstagen die Bombardierung des Stadtteils Altlerchenfeld durch die russische Armee, der nicht nur zur Zerstörung der Kirche und vieler anderer Gebäude geführt hätte, sondern auch zur Tötung unzähliger Menschen.

Bezirksmuseum Neubau präsentiert

Kinderfest am Abschluss der Workshops mit dem Verein Exil

 

„… ich habe dir 1000 Bilder gemalt…."

 

Ceija Stojka  (1933 – 2013), österr. Malerin, Sängerin, Autorin, Holocaustüberlebende

 

von 30.1.2014 –  27.3.2014

Anlässlich des ersten Todestages von Ceija Stojka am 28. Jänner 2014 präsentiert  das Bezirksmuseum Neubau eine biographische Werkschau: Malereien, Tuschezeichnungen, Texte und Filmausschnitte.

Vernissage mit einer Lesung von Nuna  Stojka  aus „Wir leben im Verborgenen. Aufzeichnungen einer Romni“  und Musik von Hojda Stojka & Freunden.

am 30.1. um 18.00 Uhr

Amerlinghaus, 1070 StiftgassAe 8, 1.Stock

Hintergrund:

Ceija Stojka lebte und arbeitete in Neubau, Kaiserstraße.

Die autodidakte Sängerin, Autorin und Malerin hat jahrzehntelang dafür gearbeitet, die Verfolgungsgeschichte der Roma und Sinti im Nationalsozialismus zu thematisieren und das ihnen widerfahrene Unrecht sichtbar zu machen. In regelmäßigen Workshops – viele davon hier in Neubau, insbesondere im Amerlinghaus - hat sie alte und junge Menschen für die Verfolgung und die Geschichte der Roma und Sinti in Österreich sensibilisiert.

Ziel war ihr die Basis für eine gemeinsame, friedliche Zukunft zu schaffen – ungeachtet der Herkunft und frei von gesellschaftlichen Zuschreibungen.

In ihren Bildern thematisiert sie die Verfolgung im Holocaust ebenso, wie die Schönheit der Natur und Erinnerungen an das fahrende Leben in iher Kindheit.

1933  geboren, wurde ihre Familie 1939 zunächst zur Sesshaftigkeit gezwungen.  1943 wurde sie noch als Kind mit Ihrer Mutter und ihren Schwestern ins KZ Auschwitz, später nach Ravensbrück und schließlich nach Bergen-Belsen verschleppt. Von ihrer beinahe unüberschaubar großen Familie (zumindest 250 Mitglieder) überlebten nur sie, ihre Mutter, 2 Schwestern und 2 Brüder. Nach dem Krieg kam sie nach Wien zurück. Sie lebte bis zu ihrem Tod in Wien Neubau.

Als tief gläubige Katholikin besuchte sie die Lerchenfelder Kirche regelmäßig. Der neugestaltete Kirchenvorplatz wird ihr zu Ehren „Ceija-Stojka-Platz“ benannt werden.

Edith Fridrich (ehemals Wien Museum) führt gerne durch die Ausstellung  BItte um Anmeldung unter 069910184150

An folgenden Tagen:

Mittwoch 12. März 10h30
Donnerstag 13. März 15 Uhr
Samstag 22. März 15h30 Uhr
Sonntag 23.März 11.00 Uhr Kinderführung
Dienstag 25. März 10. 30 Uhr
Mittwoch 26. März 15.00 Uhr


Weitere Termine:

Publikumsgespräch mit der Regisseurin Karin Berger, am Mittwoch, den 12.2.2014 um 18.00 Uhr

Die Regisseurin  der  beiden biographischen Filme  „Ceija  Stojka“  und „Unter den Brettern hellgrünes Gras“  erzählt im persönlichen Gespräch mit Ursula Berner  über ihre langjährige Arbeit und ihre Begegnung mit Ceija Stojka, mit der sie seit den frühen 80er Jahren befreundet war.

Der Abend beginnt mit der Präsentation des Filmes Ceija Stojka.

 

"ich habe angst, auschwitz könnte nur schlafen"

Finissage  zur Ausstellung mit Christia Stippinger und dem Verein Exil, am 27.3. um 19.00 Uhr

Mit Nuna und Hojda Stojka, AMENZA KETANE, Christa Stippinger, Andeas Holleschek und Wiener SchülerInnen. Sie präsentieren  ihren „RAP gegen RASSISMUS“, den sie in einem der Holocaust-Education-Workshops des Vereins Exil zu Ceija Stojka erarbeitet hat.

Website von Ceija Stojka members.chello.at/romanes/

Graphik: Alexander Schuh

Jung aus Tradition. Neues Altes Handwerk in Neubau

Gerne blicken wir nostalgisch zurück und sprechen vom guten alten Handwerk, dass es heute nicht mehr gibt. Stimmt das aber wirklich? Gerade in Neubau gibt es einige Betriebe, die auf eine lange Tradition zurückblicken und bis heute produzieren.

Das Bezirksmuseum präsentiert sieben HandwerkerInnen aus dem Bezirk – solche die noch eine Werkstatt oder ein Geschäft haben und solche, die aufgehört haben zu produzieren – mit ihren Exponaten und ihrer Geschichte.

Neben der Kunstfertigkeit und dem Amüsement über längst nicht mehr Gebräuchliches – wie Zinngeschirr, Stahlrohrgartenmöbel – wird auch die Verbindung zur Gegenwart deutlich: der Taschner, die Weberin, die Metallmöbeldesignerin oder der Etuimacher, die heute noch ihre Geschäfte betreiben.



Neben der Ausstellung selbst laden wir auch ein die HandwerkerInnen persönlich kennenzulernen:

Im Museum
Sa 19.10. um 15.00 Uhr
Gerhard Sichart:
Der letzte Zinngießer?

Fr, 22.11. um 18.00 Uhr
Fritz Fialka: Der Löffel schläft
im Seidenbett

So, den 24.11 11.00–13.00 Uhr
Museumsbrunch & Sonderführung

In der Werkstatt
Treffpunkt jew. 16.30 Uhr im Museum

Do, 7.11:
Konrad Maurer: Buillon aus Gold
für Epaulettenam

Do 14.11:
Fritz Fialka: Das Tabernakel des
Rathausmannes

Do 21.11.
Arpad Mészáros: Meisterliche
Ledergalanterie

Do 28.11.
M. Maurer: Dreistöckiges
Posamentenglück

Do 5.12.
Beate von Harten: Weben!

Do 12.12.
Studio NIN Prantner:
Schau uns über die Schulter

Do 19.12.
Beate von Harten: Mehr als Textil

Die Sammlung der Exponate wird ständig erweitert: Neubaus Handwerksbetriebe sind  herzlich eingeladen, dem Museum Ihre Firmengeschichte zu schenken (max. eine A4 Seite und bis zu drei aussagekräftige Fotos), damit sie hier gesammelt und festgehalten wird.

 

7, Neubau


Stiftgasse 8

Telefon 0664/8317446


Museumsleiterin: Maga Ursula Berner MA

Bibliothek: Maga Elfriede Haunold

Bildarchiv: Annemarie Skraban

Ausstellungsdesign: Monika Grußmann

Weitere MitarbeiterInnen: Heinrich Bauer, Prof. Heinz Jankowsky, Edith Fridrich, Günther Bammer, Brigitte Ruprecht, Marianne Schludermann, Mathieu Tessier

 

 

Email: bm1070(a)bezirksmuseum.at

https://www.facebook.com/bezirksmuseum.neubau

Öffnungszeiten:
Donnerstag 16 bis 18 Uhr,
Samstag 15 bis 17 Uhr;
geschlossen: während der Ferien und an Feiertagen

Führungen: nach Vereinbarung per mail oder Telefon

Eintritt: frei

Erreichbarkeit: U3, Straßenbahn 49 bis Stiftgasse