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Karl Fürst von Ligne

Bildnis aus 1789
Altersbildnis

   

Das Wappen der Fürsten von Ligne 

 

Karl Fürst von Ligne (Charles-Josef de Ligne)
Geboren am 23.5.1735 in Brüssel,
gestorben am 13.12.1814 in Wien

Nur wenige Schritte vom Pasqualati-Haus (heute Schreyvogelgasse Nr. 87) stand das mit zwei Säulen geschmückte Haus des rosaroten Prinzen von Ligne. Er soll eine der liebenswürdigsten Persönlichkeiten des 18.Jhdts. gewesen sein.

Seine Jugend verbrachte er in Frankreich. Bald aber trat er in die Österreichischen Kriegsdienste ein und er blieb immer seinem Wappenspruch treu:
„Mag auch alles stürzen, die gerade Linie bleibt immer die rechte“.

In Maria Theresias Dienste bekam er die Kammerwürde. Die Aufschläge seines Waffenrocks gefielen ihm so gut, dass deren Farbe  -rosa- seine Lieblingsfarbe wurde. Sein Briefpapier, die Fassadenfarbe seines Hauses und seine Gewänder waren stets rosarot. Dies trug ihm in Wien den Namen „der rosarote Prinz“ ein.

In seinem Hause trafen sich zur Zeit des Wiener Kongresses die bedeutendsten Persönlichkeiten der großen Gesellschaft. Von ihm stammt der Ausspruch „Le congrès danse beaucoup, mais il ne marche pas“ (deutsch: "Der Kongress tanzt, aber er geht nicht weiter"). Viele galante Abenteuer ranken sich um seine Person.

Auf seinen Wunsch wurde er am Kahlenberger Friedhof beigesetzt.
  

Wappenstein am Grabmal
Grabstätte am Kahlenberg

1. Innere Stadt

Wipplingerstraße 8
Altes Rathaus

Eingang: im linken Innenhof des Rathauses (Museumshof)
Zugang: über Wipplingerstraße 8 sowie Stoß im Himmel 2


Museumsleiter:
Ing. Kurt Kospach

 
Telefon Di. und Do. von 16-18Uhr:
01/4000 DW 01127

  
  bm1010(at)bezirksmuseum.at

 



Achtung: Neue Öffnungszeiten ab Herbst 2012:
Dienstag und Donnerstag 16 bis 18 Uhr


Der Eintritt ist frei.

Das Museum ist an unterrichtsfreien Tagen der Wiener Schulen geschlossen.