„Kunst und Natur“
Der Künstlerkreis Lockenwiese lud am 31.5.2013 zu einer Vernissage ins Bezirksmuseum Liesing ein
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste und stellte die KünstlerInnen vor, die im Sonderausstellungsraum des Bezirksmuseums ihre Bilder präsentierten:
Ludwig Autengruber, Elfi Bumba, Gerlinde Dvorak, Traude Fuchs,
Hildegard Hoffman, Edith Hufnagl, Elfriede Kawan, Margit Rausch,
Herta Weber-Oberhauser und Ulrike Windisch.
Der Künstlerkreis Lockenwiese ist eine Privatinitiative von zwölf kreativen Menschen, die sich monatlich treffen, künstlerische Erfahrungen austauschen, sowie Inhalt und Form gemeinschaftlicher Projekte erarbeiten.
Die Sprecherin des Künstlerkreises Margit Rausch stellte in einem Interview mit Maximilian Stony das Leitmotiv und den Mittelpunkt der Aktivitäten des Künstlerkreises vor:
„Das Verbindende der schöpferischen Vielfalt in den Vordergrund zu stellen, sowie künstlerische Projekte zur Förderung der Gemeinschaft zu entwickeln.“
Mit der Kreation eines gemeinsamen Logos wurde der Künstlerkreis Lockenwiese (KKL) im Frühjahr 2010 ins Leben gerufen. Schon am 3.12.2010 fand die erste Vernissage in den Räumlichkeiten von Wohnpartner (Nachbarschafts-Service im Wiener Gemeindebau) statt.
In Anlehnung an den Spruch von Johann Wolfgang von Goethe versteht sich der Künstlerkreis Lockerwiese als Impulsgeber schöpferischer Inhalte und Darstellungen:
„Die Kunst ist die Vermittlung des Unaussprechlichen“
Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage gestalteten zwei junge Gitarristen der Musikschule Liesing: Felix Pöchhacker und Viktor Sarkezi.
Felix Pöchhacker zeigte sein Können mit einer Komposition von Sergis Assad (Aquarelle-No 1, Divertimento). Viktor Sarkezi begeisterte das Publikum mit Stücken von Heitor Villa-Lobos (Prelude No 2) und Francisco Tarrego: (Recuerdos de la Alhambra).
Die Ausstellung ist bis 16.Juni 2013 im Bezirksmuseum 2.Stock Sonderausstellungsraum während der Öffnungszeiten am Mittwoch und Samstag von 9-12 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr zu besichtigen.
Text und Fotos: Johann Willensdorfer
„Verbrannte Bücher“
Unter diesem Motto fand am 17. Mai 2013 im Bezirksmuseum Liesing eine Lesung statt.
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Besucher und stellte die Gäste vor.
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Ilse Graf eröffnete die Veranstaltung. In ihrer Ansprache wies sie auf die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen. “Geschichte heißt auch, sich mit den dunklen Seiten der Vergangenheit zu befassen. In einem unserer Nachbarländer sehen wir, wie schnell es geht, die Grundrechte der Demokratie zu verlassen“.
Dr. Gerald Netzl (Historiker und Repräsentant des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschisten) bezeichnete die Veranstaltung im Festsaal des Bezirksmuseums als Schutz/- Auffrischungsimpfung gegen das NS-Gedankengut.
Unter dem Motto „Wider den undeutschen Geist“ loderten im Mai 1933 in vielen deutschen Städten Scheiterhaufen zur Vernichtung jeglicher Literatur, die den nationalsozialistischen Vorstellungen von Wehrhaftigkeit, Volksgemeinschaft und Rassenreinheit nicht entsprachen.
Das Bezirksmuem Liesing kooperierte bei dieser Veranstaltung mit dem "Ersten Wiener Lesetheater" und der Vereinigung "Forum 23".
Helga Gollinger und Willi Stelzhammer rezitierten aus Werken von 16 Autoren, die zu diesem Thema verfasst wurden.
Im ersten Stock des Bezirksmuseums sind Schautafeln zu sehen, die sich dem „Widerstand und Verfolgung in Liesing während der NS-Zeit“ widmen.
Auszug aus dem Gästebuch:
„Zuerst kam der Rauch von den Büchern und dann von den Menschen!“
„Ein besonderes Thema, ein besonders nachdenklicher Leseabend“
„Danke für das aufmerksame Zuhören“
Text und Fotos: Johann Willensdorfer
„Bunte Wege"
Unter diesem Motto fand am 3.Mai 2013 im Bezirksmuseum Liesing eine Vernissage von 3 Künstlerinnen statt.
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste und stellte die Künstlerinnen vor.
Krista Rothe, Eva Tuma und Linda Zimmermann präsentieren vorwiegend Aquarelle. Arbeiten in anderen Techniken (Öl, Pastell, etc.) ergänzen den bunten Gemäldereigen.
Die Werke stehen im Zeichen von Natur und Landschaft.
Nach den Worten von Eva Tuma sollen die Betrachter ihrer Bilder "auf die Vielfalt und Buntheit der Schöpfung aufmerksam werden".
Die Autorin Gabriele Buch las Kostproben ihrer aus eigenen Werke sowie Texte von Krista Rothe vor.
Die Pianistin Pilar Lucas spielte Melodien von Friedrich Chopin, Isaac Albéniz und Arturo Sandoval.
Zu besichtigen ist die Bilderausstellung bis am 26.5.2013 zu den Öffnungszeiten des Bezirksmuseums,am Mittwoch und Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr.
Text: Johann Willensdorfer
Fotos: Mag. Krista Rothe
Das Hakenkreuz im Wienerwald
Ing. Hans Steiner, gut bekannt als „Waldläufer“ und Buchautor, berichtete bisher in seinen Vorträgen im Bezirksmuseum Liesing von Entdeckungen bei seinen Wanderungen durch den Wienerwald. Wir hörten von Awaren, Römern und Türken, die ihre Spuren in unserem Bezirk hinterließen.
Am 19.4.3013 führte er uns durch die Zeit des Nationalsozialismus und erzählte von Ereignissen aus dieser Epoche. Mit eindrucksvollen Bildern gab er dem Publikum einen Einblick in die nahe Vergangenheit unseres Bezirks.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Das gibt´s nur in Wien
Eine autobiographische Spurensuch von Dietmar Grieser.
Am 5.4.2013 las Dietmar Grieser im Festsaal des Bezirksmuseums Liesing Auszüge aus seinem Roman “Das gibt´s nur in Wien“. Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste und stellte die auftretenden Künstler vor.
Bezirksrätin Christine Deutsch eröffnete die Veranstaltung.
Dietmar Griese wurde in Hannover geboren und lebt seit 1957 in Wien. Seit 1973 schreibt er Bücher und wurde mehrfach ausgezeichnet.
An diesem Abend führt er uns an die Lieblingsplätze seiner Wahlheimat. Er erzählte von seinen Stammlokalen und Orte, an denen er seine Mitmenschen beobachtet. Wir lernten Originale seines Wohnbezirks, die Geheimisse seiner Schreibwerkstatt sowie eine Fülle lokaler Besonderheiten kennen, die in keinem Reiseführer verzeichnet sind.
Den musikalischen und gesanglichen Beitrag leistete der bekannte Heurigen- und Stimmungsmusiker Gustav Novak.
Fotos: Michael Grath
Welttag der Poesie 2013
Der 21. März wurde von der UNESCO zum Welttag der Poesie ausgerufen. Dieser Tag wird seit 2000 jedes Jahr gefeiert.
Heuer organisierte und gestaltete Elfriede Mach den Welttag der Poesie im Bezirksmuseum Liesing. Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte am 22.3.2013 die zahlreichen Gäste und Künstler des Abends.
Bezirksvorsteher Gerald Bischof eröffnete die Veranstaltung und fand beim Motto des Tages sehr viele Gemeinsamkeiten zu seiner Tätigkeit als Politiker:„Lachen, gruseln, weinen, träumen, staunen - das erlebe ich bei meiner Tätigkeit fast tagtäglich".
Christa Braun, Eva und Waldemar Dremel, Anni Harz und Elfriede Mach lasen Balladen – alt und neu.
Die Schüler der kooperativen Mittelschule Bendagasse Philipp Bieglbauer, Mohsen Mohseni, und Damian Olszynski trugen Gedichte und Balladen vor.
Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Qing Zhao Cheng (Violine) und Johann Willensdorfer (Klavier).
Text: Johann Willensdorfer
Fotos: Sandra Woletz
Die Wiener Feuerwehren
Zwischen 10.00 und 16.00 Uhr fand am 10 März 2013 der Tag der Wiener Bezirksmuseen 2013 unter dem Motto: "Wiener Feuerwehren" statt.
Im Mittelalter war die Hilfeleistung im Brandfall allgemeine Plicht der Bewohner. Brandschutz lag daher im allgemeinen Interesse. Hausbesitzer, in deren Haus ein Brand ausbrach waren zu bestrafen. Trotzdem kam es immer wieder zu verheerenden Bränden, die ganze Straßenzüge, sogar Orts- und Stadtteile vernichteten. Feuerordnungen forderten die Bereithaltung von einfachen Löschgeräten wie Eimer, Bottiche oder Feuerhaken, später auch Stockspritzen. Zünfte wurden ab 1454 bei der Brandbekämpfung nach ihren beruflichen Fähigkeiten eingesetzt.
Um 10 Uhr begrüßte Museumsdirektor Maximilian Stony die Gäste. Bezirksvorsteher Gerald Bischof eröffnete die Veranstaltungen im Bezirksmuseum Liesing.
Bilder vom Brand des Flohmarktes auf dem Areal der ehemaligen Liesinger Brauerei wurden von Maximilian Stony zu einer Foto Show verarbeitet und im Festsaal gezeigt.
Brandmeister Alexander Tuhy von der Feuerwehr Liesing gab den Besuchern einen Einblick in ein Feuerwehrauto der 80-ger Jahre. Dieses Rüstlöschfahrzeug der Marke Steyrer hat das Feuerwehrmuseum Wien zur Verfügung gestellt.
Mag. Heide Liebhart führte die Besucher durch die Sonderausstellung „Das Museum die Feuerwehr“ und erläuterte die historische Entwicklung der Feuerwehren unseres Bezirks. Diese Sonderausstellung ist bis Ende März zu den Öffnungszeiten des Bezirksmuseums zu besichtigen.
Am Nachmittag stand die Lesung „... mit allen Löschwassern gewaschen!“ auf dem Programm. Kurt F. Svatek las Geschichten, Gedichte und Anekdoten zum heutigen Themenschwerpunkt.
Zum Tag der Wiener Bezirksmuseen 2013 erschien auch heuer wieder eine begleitende Publikation unter dem Titel
„WIENER FEUERWEHREN“.
Hans W. Bousska, Autor, Historiker und Kustos am Bezirksmuseum Meidling, hat gemeinsam mit den Wiener Bezirks- und Sondermuseen über 220 meist farbige Bilder ausgewählt, die die Geschichte der Wiener Feuerwehren von ihren Anfängen bis heute dokumentieren.Das Buch ist beim Museumsleiter Maximilian Stony erhältlich.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Begnadete Künstler
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte am 1.März 2013 die Gäste im Festsaal des Bezirksmuseum Liesing und stellte die Musiker des Abends vor:
Szuszanna Illievsky Violine und Konstantin Illevsky Klavier.
Zsuzsanna Ilievsky (geb. Pongracz) wurde in Budapest geboren. Durch ihren Vater Gabor Pongracz (Professor für Bratsche an der Musikhochschule in Budapest) begann sie schon mit 4 Jahren Violine zu spielen. Bereits 1987 bestand sie die Aufnahmeprüfung für „besonders begabte Kinder“ an der „Franz Liszt Universität für Musik“ in Budapest bei Prof. Maria Vermes.
Mag. Konstantin Ilievsky wurde 1979 in eine namhafte bulgarische Musikerfamilie geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung mit 5 Jahren als Pianist in Sofia bei Prof. Milena Kurteva.
Bereits mit 17 Jahren gründete Ilievsky die Internationale Sinfonietta dell´Arte in Bratislava, bei der er bis heute Generalmusikdirektor ist. Inzwischen gehören dem Orchester Musiker aus mehr als 15 Nationen an.
Das international bekannte Duo Illiesky spielte Melodien von Johannes Brahms, Niccolo Paganini, Giuseppe Tartini, Friedrich Kreisler, Charles Camille Saint Saens, Dora Pejacevic, Dezsö Lederer und Johannes Brahms.Konstantin Ilievsky ist ein erstklassiger Pianist und Zuszanna Ilievsky spielte meisterlich auf der Violine.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Das erste Großflugzeug MADE IN AUSTRIA
Multi-Media Show von Dr. Robert Krickl am 15.2.2013 im Bezirksmuseum Liesing
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste und Dr. Fredinand Opll erwähnte bei seinen einführenden Worten die geschichtliche Bedeutung des Gebietes „Südliches Wien“.
Dr. Robert Krickl präsentierte in einer Multi-Media Show seine wissenschaftlichen Forschungen über das erste Großflugzeug, das in Brunn am Gebirge konstruiert und gebaut wurde. In der damaligen Firma „AVIS“ wurde Mitte der 1920iger Jahren unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen dieses Projekt realisiert. Dr. Krickl recherchierte die historischen Hintergründe und Begleitumstände für die Herstellung dieses Flugzeuges.
In seinem Buch
Österreichische Technik Geschichte Band 1:
Das erste Großflugzeug MADE IN AUSTRIA.
Die Flugzeuge der "Avis" Flugzeug- und Autowerke
Verlag Brüder Hollinek, 272 Seiten
veröffentlichte Dr. Robert Krickl die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. Mit zahlreichen Bildern, Dokumenten und Interviews mit Zeitzeugen gelang es dem Autor, die Geschichte dieses Projekts professionell darzustellen.
Text Und Fotos: Johann Willensdorfer
50 Jahre Kunstschaffen als Malerin
Am 1.2.2013 eröffnete Museumsleiter Maximilian Stony eine Ausstellung der Malerin Christine Schachenmann.
In einem Interview stellte Maximilian Stony die Künstlerin vor. Die in der Schweiz geborene Künstlerin zog es 1966 nach Wien, wo sie in der Meisterklasse von Wolfgang Hutter (1966 – 1969) studierte. Von expressiven Gemälden ausgehend, verlagerte sich das Wirken der Malerin zum Phantastischen Realismus und mündete später in einem Neuen Realismus, der stark im Zeichen der Phantasie steht.
Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage gestaltete Paul Sack. Mit seiner Gitarre spielte er Kompositionen von Leo Brouwer, Roland Dyens, Johann Sebastian Bach und Carlo Duvivie. Mit einer Zugabe zeigte Paul Sack sein musikalisches Talent auf dem Klavier.
Christine Schachenmann präsentiert ihre Werke seit 1965 (Grand Palais Paris) in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland wie z.B.: Paris, Stein am Rhein, Wien, Basel, Teheran, Kuwait, Bern, Kärnten und Schaffhausen. Mehrere erzielte Preise und Auszeichnungen dokumentieren ihr Kunstschaffen. Homepage http://members.aon.at/schachenmann
Im Sonderausstellungsraum des Bezirksmuseums Liesing sind ihre Werke bis 2.3.2013 zu sehen. Das Publikum sieht Bilder aus der Zeit von 1962 bis 2013. Zu bewundern sind Eitempera-/Ölgemälde sowie Aquarelle und Holzschnitte. Zeichnungen (Bleistift und Buntstift) runden die Werkeschau ab. Aufsuchen kann man die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Bezirksmuseums.
Christine Schachenmann stellte dem Bezirksmuseum eines ihrer Bilder zur Verfügung, das nach der Ausstellungseröffnung verlost wurde.
5. Neujahrskonzert im Bezirksmuseum Liesing
Traditionell fand am 18.1.2013 als Dank an die Museumsvereinsmitglieder und Sponsoren der neuen Bestuhlung ein Neujahrskonzert statt.
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste der Veranstaltung.
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Christian Deutsch eröffnete die Veranstaltung. Er bedankte sich bei den Besuchern für Ihre Treue als Mitglieder des Vereins Bezirksmuseum Liesing und bei Maximilian Stony für sein jahrelanges Engagement als Museumsdirektor: „Maximilian Stony und sein Team leisten großartige Arbeit. Sie bereichern Liesings Kulturszene mit zahlreichen Veranstaltungen.“
Anschließend begeisterte die „Wiener Damenkapelle Johann Strauß“ das Publikum mit folgender Besetzung:
Ruth Müller 1.Violine
Gisela Lackinger Cello
Maria Rom Klavier
Das Quartett spielte Musikstücke von Johann Strauß Sohn, Johann Strauß Vater, Robert Stolz, Karl Michael Ziehrer und Richard Neuberger.
Ruth Müller führte mit heiteren Anekdoten und Seitenblicke-Geschichten aus der Zeit des 19. Jahrhunderts durch das Programm.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Unter diesem Motto fand am 14.12.2012 im Festsaal des Bezirksmuseums ein vorweihnachtlicher Abend statt.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die Gäste und Bezirksvorsteher a. D. Manfred Wurm eröffnete die Veranstaltung.
Christa Braun und Elfriede Mach trugen Geschichten und Gedichte von Trude Mrazik, Wilhelm Rudnigger, Karl Heinrich Waggerl, Bruno Puchinger und Elfriede Mach vor.
Den musikalischen Rahmen gestaltete Sara Kowal auf der Engelharfe und spielte Musikstücke von Christoph Pampuch und Eigenkompositionen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde das Bild „Schlafender Engel“ verlost, das die Malerin Christa Stark dem Bezirksmuseum spendete.
Fotos und Text: Johann Willensdorfer
Boogie, Blues, Swing and more . . .
Bereits zum fünften Mal gastierte Andreas Sobczyk am 23.11.2012 im Festsaal des Bezirksmuseums Liesing. Er wurde auch heuer wieder von Peter Müller am Schlagzeug begleitet.
Das Duo gab Unterhaltungsmusik aus den 1920/30/40 iger Jahren zum Besten.
Es kommt nicht von ungefähr, dass der gebürtige Straubinger Pianist und Musikpädagoge in der internationalen Szene eine feste Größe ist. Zusammen mit Peter Müller am Schlagzeug präsentierte Andreas Sobczyk ein Bündel energiegeladener Stücke,deren Kraft er auf das begeisterte Publikum übertrug. Aber auch seine gefühlvoll vorgetragenen Balladen kamen bei den Besuchern sehr gut an.
Text: Johann Willensdorfer
Bilder: Maximilian Stony
Ensemble Creatives Centrum Wien
Am 9.November 2012 gastierte das Ensemble Creatives Centrum Wien im Bezirksmuseum Liesing.
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste der Veranstaltung und stellte die Künstler vor:
Romana Amerling Sopran
Alfred Pfleger Violine
Irene Frank Cello
Ilse Schuhmann Klavier
Alice Pfleger Flöte
Das Ensemble spielte Musikstücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, W. Wagner, Johann Nepomuk Hummel, Guido Mancusi, Gustav Mahler, Astor Piazzola und Friedrich Mendelssohn-Bartholdy.
Die Besucher war von den Darbietungen begeistert und schrieben ins Gästebuch . . .
„Eine wirklich gelungene Darbietung“
„Gut ausgewählte und abwechslungsreiche Stücke wurden von einem musikbegeisterten, mitreißendem Ensemble und einer grandiosen, ausdrucksstarken Sängerin dargeboten.“
„Es war wieder ein wunderschöner Abend“
„Ein wunderbarer Abend mit tollen Musikern und Programm. Super!“
„Dieses Ensemble ist jedes Mal ein Genuss“
Text: Johann Willensdorfer
Because I Am A Girl
Am 11.10.2012 fand der erste UN-Welttag des Mädchens statt. Aus diesem Anlass veranstaltete das Bezirksmuseum Liesing eine Benfizgala.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die Gäste, eröffnete die Veranstaltung und führte durch das Programm des Abends.
Inge Leeb, die die Idee zu dieser Veranstaltung hatte, sprach einführende Worte zum Welttag des Mädchens und über Projekte des ältesten Kinderhilfswerks in 50 Ländern „Plan International“.
Auf der Homepage www.plan-osterreich.at wird Plan International vorgestellt:
Plan ist eine internationale Kinderhilfsorganisation, die in Entwicklungsländern Afrika, Asien und Lateinamerika arbeitet und sich für Kinderrechte stark macht. Kinder stehen im Mittelpunkt der Programmarbeit, die in erster Linie über Patenschaften finanziert wird, mit dem Ziel, die Mädchen und Jungen zu stärken und über langfristige Programme und Projekte ihr Lebensumfeld zu verbessern.
Das Publikum wurde um Spenden gebeten. Es wurden drei Anregungen vorgestellt, für welches Projekt der gespendete Betrag verwendet werden soll. Die Besucher entschieden durch Handabstimmung für ein Projekt im Staat Burkina Faso (Westafrika), mit dem junge Frauen unterstützt werden, eine Lehrerausbildung zu bekommen.
Elfriede Mach (Lesung), Qing Zhao Chen (Violine), Sarah Reiter (Gesang), Paul Sack (Gitarre), Roland Smetana (Akkordeon) und Johann Willensdorfer (Klavier) unterhielten die Gäste im Festsaal mit einem bunten Programm.
Die Malerin Inge Leeb stellt ein Bild zur Verfügung, das verlost wurde.
Text und Fotos: Johann Willensdorfer
Mit dem Fotoapparat durch den 23.Bezirk
Am 5. 10.2012 fand im Bezirksmuseum Liesing eine Vernissage der Fotografien von Elisabeth Janousek statt.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die Gäste und Bezirksvorsteher Gerald Bischhof eröffnete die Veranstaltung.
Elisabeth Janousek erzählte in ihrer Ansprache, wie es zu diesen Fotos kam: „Anfangs wusste ich nicht, was ich fotografieren sollte, als ich aber dann mit meinen Fotoapparat den 23. Bezirk durchstreifte, erkannte ich die Schönheit vieler alten, gut erhaltenen Häuser.“
Elisabeth Janousek erklärt auf ihrer Homepage www.janousek.at , wie sie zur Ihrer Leidenschaft fand:
Die Geschichte der Habsburger hinterließ bei mir einen derart großen Eindruck, dass ich mich quer durch Wien auf den Weg machte und die alten Gebäude von Sissi und Franzl aufsuchte. Und genau da passierte mir die Faszination für die Schönheit, Phantasie und Ausdruck von Fassaden. Stundenlang kann ich Fassaden betrachten, in allen Lagen fotografieren aber auch andere Menschen für meine Leidenschaft begeistern.
Ideal, wenn die Liebe für Fotografie und Fassaden in Verbindung gebracht werden kann und nahe liegend, dass mich Freunde zu einer Ausstellung überredeten.
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete Paul Sack, ein viel versprechendes Talent aus dem 23. Bezirk auf seiner Gitarre. Er spielte das Harry Line Thema, Clairvoyance und „Unterwegs“.
Dr. DI Klaus Jürgen Bauer führte als „Fassadenleser“ das Publikum durch die Ausstellung und analysierte mit den Besucher Fotografien der Ausstellung. Er gehört zur Creme der heimischen Architekten-Riege. Neben seinen zahlreichen Architektur-Projekten tritt Klaus-Jürgen Bauer besonders auch als architektur-ästhetischer Autor hervor.
Arch. DI. Dr. Klaus-Jürgen Bauer (www.bauer-arch.at) ist Architekt, Architekturtheoretiker, Essayist, Kurator, Künstler und Literat. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen europäischen Universitäten und ist Preisträger für architektonische und literarische Werke.
Elisabeth Janousek zeigt ihr Fotografien im Bezirksmuseum Liesing vom 5.10. bis 28.10.2012.
Text und Fotos: Johann Willensdorfer
Trio Milhaud
Am 27.9.2012 erklangen im Festsaal des Bezirksmuseums Liesing selten gespielte Werke der klassischen Musik.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die Gäste und Bezirksvorsteher a.D. Manfred Wurm eröffnete die Veranstaltung.
Das Klassik-Trio spielte in folgender Besetzung:
Maria Rom, Klavier
Qing Zhao Chen, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Am Programm standen:
- Suite für Violine, Klarinette und Klavier von Darius Milhaud (1892-1974)
- Sonate in Es-Dur für Klarinette und Klavier von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
- Trio für Klarinette, Violine und Klavier von Aram Khachaturian (1902-1978)
Im Anschluss an das Konzert überreichten die Mitarbeiter des Bezirksmuseums Liesing anlässlich seiner Pensionierung Herrn Manfred Wurm ein Bild, das auf der Basis seiner persönlichen Daten von Nadja Friedl gemalt wurde.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Wer weiß was?
Ein Kabarett-Abend besonderer Klasse
Maria Magdalene Leeb und Anita Zieher sorgten am 14.9.2012 im Festsaal des Bezirksmuseums Liesing mit ihrem aktuellen Programm für Heiterkeit unter den Zuschauern.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die zahlreichen Gäste, Bezirksrätin Kira Höfenstock erörterte in ihrer Eröffnungsansprache ihre Beziehung zum Bezirksmuseum: “ Das erste Mal war ich in der Volksschulzeit hier und ich komme immer wieder gerne her. Heute eröffne ich eine Veranstaltung und bin sehr gespannt auf die Fragen des Publikums“.
Die beiden Comedy-Ladys ermutigten das Publikum Fragen zu stellen, deren Antwort in keinem Lexikon oder im Internet zu finden sind, wie z.B.:
„Geht die Welt am 21.11.2012 wirklich unter?“
„Wer wird auf dem „Gescheiterhaufen“ verbrannt?“
„Was ist der Unterschied von Mann und Frau?“
„Warum stehe ich an der Grenze von Serbien nach Ungarn immer auf der langsamsten Spur?“
„Warum stehe ich an der Supermarkt-Kasse immer in der längsten Schlange?
„Warum habe ich mit 65 Jahren noch keine weißen Haare?“
„Warum kommen ins Bezirksmuseum Liesing so wenig Leute“
Diese Fragen wurden von beiden in Form von Improvisations Scatches beantwortet.
Man könnte zwar glauben, die beiden Stegreif-Kabarettistinnen hätten eine Vielzahl von Szenen in petto, die sie dann je nach Thema abspielen – aber sie schwören, dass dem nicht so ist.
„Jede Einlage und Szene entsteht auf der Bühne spontan, da wir die Fragen vorher nicht kennen und auch keine Zeit haben uns abzusprechen“ erklärte Anita Zieher einer Besucherin im Anschluss an die Vorstellung über die Arbeitsweise auf der Bühne.
Die Herausforderung ist also umso größer, ohne Hänger zu improvisieren. Was Zieher und Leeb aber hervorragend meisterten.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
All´dies im Namen der Liebe
Starke Frauen-Starke Texte-Starke Musik
Unter diesem Motto präsentierten am 7.9.2012 im Bezirksmuseum Liesing die Roth-Zwillinge Linda und Christa ihr Programm als neuen Weg ihrer künstlerischen Laufbahn. Es war ein Abend voll musikalischer Poesie.
Lieder und neu vertonte Gedichte zum Thema Liebe von R.M. Rilke, E. Lasker-Schüler, E. Fried, P. Turrini, K. Wecker, K. Tucholsky bis zu H.C. Artmann.
Die Besucher hörten von klassischer Musiktradition bis zu spanisch-lateinamerikanischen Rhythmen. Der Gesang in Verbindung mit Klavier und Akkordeon gaben diesen Gedichten neue Konturen.
Am Klavier spielte Konstantin Ilievsky, am Akkordeon Nicola Djoric.
Auszug aus dem Gästebuch:
„Es war wieder ein sehr schöner Abend“
„Herzlichen Dank für die Veranstaltung, es war ein sehr gelungener Abend“
„Es war wieder ein Ohrenschmaus“
„Wieder eine gelungene Saisoneröffnung“
„Ich würde mich freuen, wenn die Roth-Zwillinge im Advent mit einem Weihnachtsprogramm erleben zu dürfen“
„Wie immer – Spitze“
„Es war ein wunderbares Konzert“
Text: Johann Willensdorfer
Fotos: Maximilian Stony
Kammermusik im Bezirksmuseum
Anlässlich des 75. Geburtstags von Karlheinz Schrödl fand mit dem Brandauer-Quartett ein Kammermusik-Konzert statt.
Museumsdirektor Maximilian Stony begrüßte die zahlreichen Gäste, die trotz Schönwetter und Fußball EM zum Konzert kamen.
Am Programm standen Musikstücke von Karlheinz Schrödl, Hermann Brandauer und Josef Hadyn.
Im Herbst 2010 formierte sich das Quartett und stellte sich zur Aufgabe, neben der Quartettliteratur der Wiener Klassik und Romantik auch modere und unbekannte Kompositionen seinem Publikum zu präsentieren.
Das Quartett spielte in folgender Besetzung:
- Chizuko Shimotomai, Violine
- Andrea Frankenstein,
- Violine Frolieb Stollwerk,
- Viola Ursula Hielscher, Violoncello
Der Komponist Karlheinz Schrödl wurde in 1937 Wien geboren, studiert am Konservatorium der Stadt Wien, an der Hochschule für Musik Komposition und an der Universität Wien Rechtswissenschaften. 1993 wurde er zum Richter ernannt. Karlheinz Schrödl gewann zahlreiche Kompositionswettbewerbe und Preisefür zeitgenössische Hausmusik. Er komponiert Opern, Musikstücke für Klavier und Orchesterwerke. Derzeit arbeitet der Komponist an dem neuen Opernprojekt „Salto mortale“ nach Milo Dor.
Der aus Sarajevo stammende Pianist Mario Andric begleitete Frolieb Stollwerk (Sopran) beim Liederzyklus „Dich zu finden“ nach Gedichten von Susanne Goedhart, die auch im Festsaal anwesend war.
Karlheinz Schrödl erläuterte die Entstehung dieser Lieder nach einer Begegnung mit Susanne Goedhart in Rohrbach im Mühlviertel.
Andrea Frankenstein würdigte in ihrer Laudatio die Arbeit ihres Vaters als Musiker und Komponist und bedankte sich bei ihm für die Möglichkeit, schon mit 12 Jahren öffentlich als Violinistin aufzutreten.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
Begegnung der Herzen
Unter diesem Motto fand am 1.6.2012 eine Vernissage der Werke von Nadja Friedl im Bezirksmuseum Liesing statt.
Museumsleiter Maximilian Stony begrüßte die Gäste, Bezirksvorsteher Manfred Wurm eröffnete die Ausstellung.
Nadja Friedl wurde bereits mit 7 Jahren mit einer Auszeichnung bei einem Malwettbewerb belohnt und besuchte seit ihrer Jugend verschiedene Kurse, um ihre Maltechnik zu verfeinern und neue Techniken zu lernen, wie z.B.: Pastellkreiden, Öl Acryl, Mischtechniken und Bob Ross-Technik. Ihr Stil ist geprägt von Meditation, mit tiefem spirituellen Ausdruck und findet sich ihren Feng-Shui, Seelen- und Karmabildern wieder. Die Künstlerin stellte ihre Arbeiten in Deutschland, Holland, Wien und Niederösterreich statt, die größtenteils karitativen Zwecken dienten.
Nadja Fiedler stellt auch eigene Schmuckkreationen her.
Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage gestaltete Paul Sack auf seiner Gitarre.
Die Werke von Nadja Friedl sind bis 30.6.2012 im Ausstellungsraum des Bezirksmuseums Liesing zu sehen.
Text: Johann Willensdorfer
Zwei erwachsene Wunderkinder im Bezirksmuseum
Museumsdirektor Maximilian Stony engagierte am 18.Mai 2012 zwei junge Künstlerinnen, die schon mit 7 und 9 Jahren ihre ersten Konzerte gaben:
Irena Shabunina und Aleksandra Klimova
Die zwei jungen Damen absolvierten umfassende musikalische Studien und beeindruckten schon wiederholt bei internationalen Gastspielen das Publikum. Trotz ihrer vielen internationalen Auftritte in mehreren Ländern haben sie das Studium zum Konzertmeister abgeschlossen.
Im Festsaal des Museums trugen die Künstlerinnen meisterliche Kompositionen von Beethoven, Liszt, Brahms und Sofia Gubaidulina vor.
Irina Shabunina spielte die Sona top.109 von Ludwig van Beethoven und von Sofia Gubaidulina das Stück Chaconne.
Die Klaviersonate Nr. 30 op. 109 in E-Dur aus dem Jahr 1820 ist die drittletzte von Ludwig van Beethovens Klaviersonaten. Nach der gewaltigen Hammerklaviersonate op. 106 kehrte er, längst taub, mit ihr zu kleineren Dimensionen und einem intimeren Charakter zurück. Die Sonate ist Maximiliane Brentano gewidmet, der Tochter von Beethovens langjähriger Freundin Antonie Brentano.
Musikalisch zeichnet sich das dreisätzige Werk durch einen freien Umgang mit der überlieferten Sonatenform aus. Sein Schwerpunkt liegt auf dem dritten Satz, einem komplexen Variationensatz wie in op. 111.
Die junge Pianistin Irina Shabunina zeigt bereits jetzt alle Zeichen einer völlig gereiften Künstlerin: Technik, Intelligenz, Leidenschaft und Charme. Sie spielte mit vollem, ehrlichem und warmem Klang.“
Die aus Moldavien stammende Pianistin Aleksandra Klimova zeigte ihr Können mit einer Komposition von Franz Liszt: Vallée d´Obermann und der Sonate in C Dur von Johannes Brahms.
Der ungarische Komponist Franz Liszt bleibt der Prüfstein des Pianisten: Die Substanz der virtuosen Attitüde will gesucht, der Hintergrund des gigantischen Tastendonners durchleuchtet sein.
Der jungen Pianistin gelingt das nicht nur mit der Komposition von Franz Liszt erstaunlich gut, sondern auch in der C-Dur Sonate von Johannes Brahms.
Wer "Vallée d’Obermann" auf sein Konzertprogramm setzt, geht ein Wagnis ein. Denn Liszt verlangt vom Interpreten schier unglaubliche pianistische Fähigkeiten – und jede Menge Kraft, um die mächtigen Klangkaskaden zu bewältigen. Dies gelang Aleksandra Klimova in hervorragender Weise.
Text und Bilder: Johann Willensdorfer
23. Liesing
1230 Wien, Canavesegasse 24
Museumsleiter Maximilian Stony
Tel.: 869 88 96
Fax 869 88 96
E-mail: bm1230(a)bezirksmuseum.at
bm23(at)aon.at
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Samstag 9 bis 12 Uhr,
Sonntag 10 bis 12 Uhr.
Juli und August geschlossen.
Erreichbarkeit:
Schnellbahn bis Atzgersdorf-Mauer, dann Bus 60A Richtung Liesing bis Knotzenbachgasse
Alternative: U6 bis Alt-Erlaa, dann 66A Richtung Liesing bis Atzgersdorfer Platz










































































































































































































































































































