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Museumsgeschichte

 
Das Bezirksmuseum Liesing befindet sich seit 1983 in der ehemaligen Knabenvolksschule in Atzgersdorf. Das denkmalgeschützte Haus wurde 1884 in der damaligen Gärdtnergasse erbaut.

Heute befindet sich im Erdgeschoss ein Kindergarten und im 1. und 2. Stock stehen dem Bezirksmuseum 680 m² Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche zur Verfügung.

Begonnen hat die Geschichte des Bezirksmuseums mit dem Liesinger Heimatforscher und Gerichtspräsidenten HR Dr. Anton Matzig (1862-1939), der seine erste kleine Ausstellung 1938 im Festsaal des Amtshauses, Perchtoldsdorferstr. 2 arrangierte. Fortgeführt wurde der Gedanke nach dem Tode des HR Anton Matzig vom Oberlehrer Josef Ehn (1889-1959), der die Tochter des Anton Matzig geheiratet hat und sich stark für die Urgeschichte interessierte. Als späterer Schuldirektor hatte er gute Verbindungen zu Honorationen und kannte auch zahlreiche Bezirksbewohner. So wuchs die Sammlung allmählich an.

 Am 8. Dezember 1953 wurde der Museumsverein Liesing gegründet. Mitte der fünfziger Jahre erhielt das Museum zwei bescheidene Räume im Amtshaus, (dem ehemaligem Kaffee) zur Verfügung gestellt und der Festsaal diente für Ausstellungen. Nach Josef Ehn war Martin Topic von 1959-1975 Museumsleiter, ihm folgte bis 1982 Josef Roskosny. Beiden Herren ist es zu verdanken, daß das Museum jetzt eine gutsortierte Sammlung von Fossilienfunden aus der Jungsteinzeit über die Römer bis zu den Awaren zeigen kann. Roskosny schrieb auch 2 Bücher, "Die vergessene Keramik" und "LIESING Ein junger Bezirk mit Vergangenheit". Ab 1983 übernahm Peter Schmidt die Museumsleitung. Ihm ist es gelungen mit Unterstützung des Bezirksvorstehers Hans Lackner die Benützungsbewilligung für die seit den sieziger Jahren leerstehende Schule in der Canavesegasse 24 zu bekommen. Die erste Ausstellung im neuen Haus wurde im Februar 1985 unter dem Titel,"100 Jahre Badner Bahn" eröffnet. Das denkmalgeschützte Haus wurde von der MA 23 ab den Jahr 1996 renoviert, damit war das Bezirksmuseum bis zur Wiedereröffnung am 29. April 1998 durch den neuen Museumsleiter Maximilian Stony geschlossen.

Heute steht das Bezirksmuseum den Besuchern mit seinen Angeboten wie, Sonderausstellungen,  Volkskunde, Puppen und Spielwaren des20. Jhd, Alt - Wienerküche, David S. Mayer von Rosenau, Hugo von Hofmannthal, die Künstler des 23. Bezirkes, Sonderausstellung-Eisenbahn; dem original nachgebaute Strecke "Atzgersdorf-Mauer nach Liesing", ein Festsaal für DIA-Vorträge, Lesungen, musikalische Darbietungen und vieles mehr zur Verfügung. Das umfangreiche Archiv hilft bei Fragen die die Vergangenheit betreffen.

Gut besucht wird das Bezirksmuseum von den 3. Klassen der Volkschulen des Bezirkes, im Jahr 2005 waren es über 488 Schüler.
 Auch die Musikschulen Alt-Erlaa und Liesing kommen mit ihren Abschlußveranstaltungen in den Festsaal (2005 - 672 Pers.) Außerdem gibt es im Festsaal des Bezirksmuseum pro Jahr mehrere eigene Veranstaltungen, die gut angenommen werden.

23. Liesing


1230 Wien, Canavesegasse 24

Museumsleiter Maximilian Stony

Tel.: 869 88 96
Fax 869 88 96
E-mail:
bm1230(a)bezirksmuseum.at

bm23(at)aon.at  

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Samstag 9 bis 12 Uhr,
Sonntag 10 bis 12 Uhr.
Juli und August geschlossen.

Erreichbarkeit:
Schnellbahn bis Atzgersdorf-Mauer, dann Bus 60A Richtung Liesing bis Knotzenbachgasse
Alternative: U6 bis Alt-Erlaa, dann 66A Richtung Liesing bis Atzgersdorfer Platz