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Ausstellung


Winfried Opgenoorth, Malerei

Günther Kaip, Tonplastiken


9. 3. bis 20. 4. 2008

 

Für diese Abbildung wurden eine Zeichnung von Oppgenoorth mit dem Foto einer Plastik von Kaip kombiniert

Winfried Opgenoorth, geb. 1939 in Düsseldorf, Lehre und Werkkunstschule in Düsseldorf. Seit 1972 in Wien, arbeitet als Grafiker und Illustrator u.a. von Kinderbüchern. Im Bereich der Malerei interessiert sich Opgenoorth für die menschliche Gestalt und das menschliche Gesicht, für Landschaft und Architektur.

Er malt zwar gegenständlich, aber nicht unbedingt naturalistisch, vielmehr geht es ihm um Verfremdung, die mancherlei Interpretation möglich macht. Opgenoorth lebt und arbeitet in der Josefstadt, Kontakt: 8. Langegasse 25, Tel. 403 27 57.


Günther Kaip, geb. 1960 in Linz, Autor, arbeitet aber auch an Tonfiguren und Wortbildern. Mitglied der Grazer Autorenversammlung und Mitbegründer der Künstlergruppe Sinnenbrand. Kaip ist auch als Übersetzer tätig.

Veröffentlichungen: Nacht und Tag, ein Tirade, 2004; Der Schneemann, Kinderbuch, 2005; Die Milchstraße, Erzählungen 2007; Der zukünftige Schrecken, Prosagedichte, Herbst 2008.

Kontakt: Längenfeldgasse 68/18/1a,

1120 Wien, E-mail: guenther.kaip@ utanet.at

 

 

 

Ausstellung


Robert Keil

Malerei und Grafik


vom 8.5. bis 28. 6. 2008

 

 

Einladung zur Robert Keil-Ausstellung

Robert Keil geb. 1905 in Kettwig/Ruhr. Seit 1928 lebte Robert Keil, unterbrochen durch viele Reisen, in Wien -  Josefstadt, wo er seine Wohnung und sein Atelier hatte. 1938 wird er zweimal von der Gestapo verhaftet, 1940 zum Militär eingezogen, erleidet er in Sibirien bis 1948 die russische Gefangenschaft. Davon geprägt, setzt er sich zeitlebens mit der Existenz- und Gottesfrage auseinander. Weiterhin bestimmen viele Reisen sein Leben, vor allem nach Italien, woher die mediterreanen Lichtverhältnisse in sein Werk einfließen. 

Seine Malerei nimmt ihren Ausgang vom deutschen Expressionismus, Keil entwickelt aber eine eigene abstrakte Formensprache. Die Suche nach strenger, oft geometrischer Ordnung ist der Gegenpol zur Vehemenz der Farbe. Keil malt Landschaften, Stilleben, Stadtansichten, Tiere, Pflanzen. Der Mensch fehlt in seinen Bildern. Er meinte dazu, dass in Folge der Zerrissenheit der Welt die Darstellung des Menschen einfach nicht möglich erscheint. Der Mensch sei zu komplex.

Robert Keil war  jedoch stets auch literarisch tätig, wie uns seine erschütternden Russlanderzählungen, Gedichte und Elegien eindrucksvoll belegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Robert Keil österreichischer Staatsbürger und er sagte von sich selbst: „Ich, als Mann des Ruhrgebietes, empfinde es als beglückend, die Symbiose mit dem Süden gefunden zu haben, ohne dass ich die Eigenart aufgeben musste, die mein Geburtsland in mir prägte.”

 

Robert Keil
Robert Keil
Im Atelier

Essen
Genesis 1
Kunst führt zu Diskussionen...
...oder stiller Betrachtung
Fam. Keil, E. Benesch, ML E. Faber, H. Anzenhofer, A. Hauer
Elfriede Faber begrüßt die Gäste
Dr. Evelyn Benesch, Kunstforum Bank Austria, eröffnet die Ausstellung
Frau Keil mittendrin
Bezirksmuseum
8. Josefstadt

1080, Schmidgasse 18
Museumsleiterin
Maria Ettl

Tel:     01/403 64 15
Email: bm1080@bezirksmuseum.at
Erreichbarkeit
U 2 - Rathaus

13A - Lederergasse/Piaristengasse
Linie 2 - Lederergasse
Linie 5 - Lange Gasse/Laudongasse
Öffnungszeiten
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch 18.00 bis 20.00 Uhr
Nach Vereinbarung
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt
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