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Hundsturm

Bereits 1408 wird die Hunczmühle in der Scheibenried erwähnt. Sie wurde von einem Bach angetrieben, der vom Siebenbrunnenfeld herab in den Wienfluss floss. In der Nähe der ehemaligen, 1529 zerstörten Mühle ließ der nachmalige Kaiser Matthias um 1600 für seine Jagdhunde (Rüden) ein turmartiges Gebäude (Rüdenhaus) erbauen, das der Vorstadt angeblich den Namen gegeben hat. Nächst dem Rüdenhaus wurde ein Jagdhaus errichtet.

1632 wird Hundsthurm erstmals urkundlich erwähnt, 1641 findet sich Hundsthuern. Seit dem 17. Jahrhundert entwickelte sich die Vorstadt Hundsturm nördlich des Schlossgartens entlang der Schönbrunner Straße zwischen Spengergasse und Margaretengürtel. 1842 kam Hundsturm durch Kauf an die Gemeinde Wien. Anstelle des Jagdhauses wurde 1672 das Schloss Hundsturm als zweistöckiges, von kräftigen Wehrmauern umzogenes Gebäude mit einer Johannes dem Täufer geweihten Kapelle am heutigen Platz „Am Hundsturm“ errichtet; 1884 wurde der letzte Teil der ehemaligen Schlossanlage demoliert und danach parzelliert und verbaut.

Hundsturmer Linie
Dr. Bruno Kreisky-Park (ehem.St. Johann-Park)


Bezirksmuseum
5. Margareten
1050, Schönbrunnerstr. 54
Museumsleiter
Mag. Heinrich Spitznagl

Tel:      01/4000 05127 
Mob:    0676 4143861

 
bm1050@bezirksmuseum.at
Erreichbarkeit
U4 - Pilgramgasse

(Aufgang Bezirksamt - Aufzug)
12A, 14A, 59A - Bezirksamt Margareten


Öffnungszeiten
Donnerstag 16.00 bis 19.00 Uhr und

nach Vereinbarung (Telefon oder Mail)
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
 

ARCHIV und BIBLIOTHEK
www.biblioweb.at/BMMargareten
Freier Eintritt

App kostenlos
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