Loading
  • Wiener Bezirksmuseen
  • Sondermuseen
  • Veranstaltungskalender
  • ARGE

Rosa Mayreder     

Frauenspuren auf der Wieden

Eine Wanderausstellung von Petra Unger zum 100. Jahrestages des Wahlrechtes für Frauen.

12 Fahnen mit Bildern und Biographien von außergewöhnlichen Frauen machen die vielfältige Frauengeschichte des Bezirks Wieden sichtbar und erinnern an die Vorkämpferinnen für Frauenrechte.

Kurze Erläuterungen zu Frauenbewegung und Frauenrecht vermitteln einen Einblick in die Geschichte der weiblichen Bevölkerung auf der Wieden.

 

 

Eröffnung am Mittwoch, 29. Mai 2019, 18.30 Uhr

Zur Ausstellung: Petra Unger, M.A.

Eröffnung: BezVorst Mag.aLea Halbwidl

Dauer der Ausstellung: bis 25. Juni 2019, jeweils Dienstag, 10 - 12 Uhr



Adelheid Popp

Adelheid Popp. Foto: VGA



Sonntag, 17. März 2019, 10 – 16 Uhr:

Tag der Bezirksmuseen

Eröffnung der Ausstellung

„Wiedener Wirtshäuser. Oder: Zu Gast auf der Wieden“


Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei typische Wiedener Wirtshäuser: das Wirtshaus Engelhart, das zum Glück noch besteht und von dem wir Fotos zeigen, die Hunger und Durst machen, und das Restaurant Sperl, das geschlossen und fast zur Gänze abgerissen ist. Der Gastwirt Sperl hat dem Bezirksmuseum wertvolle Erinnerungsstücke wie Fotos Prominenter samt Autogrammen, Urkunden u.ä., sozusagen die "Wirtshaus-Devotionalien",  überlassen.


Weiters zeigen wir Fotocollagen, die die Vielfalt der gastronomischen Angebote auf der Wieden – vom Kebab-Standl bis zum Nobelrestaurant – sichtbar machen.


Wir laden Sie zu einem ganztägigen Führungs- und Gesprächsprogramm ein:

Eröffnung um 10.30 Uhr

durch Bezirksvorsteherin Mag.Lea Halbwidl

Zur Ausstellung: Prof. Dr. Harald Praschinger


13.00 Uhr: Prof. Dr. Philipp Maurer
führt durch die Sonderausstellung "Die Wieden als Erinnerungsort der Moderne"

15.00 Uhr: Prof. Dr. Philipp Maurer führt ins Tröpferlbad. Mit Geschichten zu Badekultur, Hygiene und Gesundheit im Laufe der Jahrhunderte







Ausstellung

Die Wieden als Erinnerungsort der Moderne
Musik, Literatur, bildende Kunst, Philosophie von 1900 bis 1933

Ausstellungsdauer: 13. Februar bis 22. Mai 2019


Der Kulturverein Wieden beschäftigt sich seit 2012 in seinen wissenschaftlichen Arbeitsgesprächen (jeweils samstags im Café Goldegg, 1040 Wien, Argentinierstraße 49) mit der Geschichte der radikalen Moderne auf der Wieden (das Programm der Gespräche finden Sie unter unter https://basiskultur.at/veranstaltungen).


Die Zeit der Moderne: eine zusammenhängende Epoche von 1900 bis 1933, die durch den Ersten Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie nicht entscheidend unterbrochen wurde. Eine Unterbrechung, tatsächlich sogar den Abbruch der Moderne, bewirkten der österreichische und der folgende deutsche Faschismus.

Orte auf der Wieden erinnern an Persönlichkeiten und ihr Wirken für eine moderne Kunst und Kultur in unserer Stadt, an ihr Wirken für Demokratie und gesellschaftlichen Fortschritt. Orte sind Anlass, über Persönlichkeiten nachzudenken, Texte von ihnen und über sie nachzulesen und eigene Bilder und Erinnerungen in unseren Köpfen wachzurufen. Damit verankern wir unsere Geschichte an unseren Orten und in unseren Köpfen.


Die Ausstellung mit Bildern, Texten und Büchern lädt ein zum Spaziergang auf der Wieden, zur Lektüre, zum Gespräch über Kunst und Kultur sowie zum Besuch von Museen und Websites.


Die radikale Moderne der Jahre 1900 – 1930 zielte auf eine grundlegende, demokratische Neuorganisation der Kunst und der Gesellschaft ab und entwickelte aus altgewohnten Traditionen neue Kunst- und Lebensformen. Zahlreiche Akteure der radikalen Moderne lebten zumindest zeitweise auf der Wieden: Moritz Schlick war der Kopf des Wiener Kreises und seiner Wissenschaftlichen Weltauffassung, Ludwig Wittgenstein revolutionierte die Philosophie mit seinem „Tractatus logico-philosophicus“, Karl Kraus begründete mit der „Fackel“ ein Paradigma der Moderne, Anton Hanak und Siegfried Charoux schufen Plastiken für das Rote Wien und die Republik, Gustav Mahler und Arnold Schönberg eröffneten neue musikalische Welten, Georgi Dimitroff kämpfte für eine neue gerechte Welt.

Die Ausstellung verortet die Protagonisten der Moderne an ihren Wohn- oder Wirkungsstätten. Damit wird sichtbar, dass in der bürgerlichen Wohnumgebung der Wieden vieles gedacht, geschrieben, komponiert wurde, was zu gesellschaftsverändernder, gesellschaftsverbessernder, demokratischer Praxis beitragen wollte. Der Kampf um die Moderne war auch ein politischer Kampf um die Demokratie.

Die Ausstellung will das Wissen um die Wiener Moderne, die ja gerade einmal vor ungefähr 100 Jahre geschah, vertiefen. Die Ausstellung bietet einen Einblick in ästhetische und politische Denkweisen, die vom österreichischen und vom deutschen Faschismus weitgehend vernichtet worden sind, die aber seit den 1970er Jahren wieder rezipiert werden und die unsere Kultur bis heute prägen. Die Ausstellung kann nicht Details bieten, aber sie will  anregen, sich in Bibliotheken, Büchern und nicht zuletzt im Internet näher zu informieren.

Wiedener Vorträge über zentrale Themen der Wiener Moderne ergänzen und vertiefen die Ausstellung.


 

Bezirksmuseum
4. Wieden

1040, Klagbaumgasse 4
Museumsleiter
Prof. Dr. Philipp Maurer

Tel:    01/581 24 72
        

Mail: bm1040@bezirksmuseum.at
        bmwieden@aon.at
Erreichbarkeit
Linie 1, Linie 62 - Johann-Strauß-Gasse
WLB (Badner Bahn) - Johann-Strauß-Gasse
13A - Johann-Strauß-Gasse
Öffnungszeiten
Dienstag 10.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag bis auf weiteres
geschlossen


Geschlossen
Schulferien und Feiertage

Freier Eintritt

App kostenlos
Impressum