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Schattenwege 

Am 12. September wurde die Sonderausstellung „Schattenwege“ der Bildhauerin Ulrike Truger im Bezirksmuseum eröffnet. Ulrike Truger ist seit ihrer frühen Jugend eng mit der Leopoldstadt verbunden. Auch heute noch lebt und arbeitet sie in einem der Bildhauerateliers im Prater.


Zum Gedenkjahr 2018 hat Ulrike Truger für das Bezirksmuseum eine Arbeit geschaffen. Gleichzeitig zur Ausstellung wurde auch die monumentale Skulptur „Der Traum“ am Karmeliterplatz für die Dauer der Ausstellung aufgestellt und am 12. September präsentiert.


Die Ausstellung ist vom 3. September 2018 bis 10. März 2019 zu den Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.


Anschluss 1938

Als die Wehrmacht des nationalsozialistischen Deutschen Reiches in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 die österreichische Grenze überschritt, hatten regional schon die österreichischen Nationalsozialisten die Macht an sich gerissen. Noch in der Nacht des „Anschlusses“ begannen die siegestrunkenen Nationalsozialisten und deren Anhänger, Jüdinnen und Juden zu demütigen und zu misshandeln. Die zahlreiche jüdische Bevölkerung der Leopoldstadt war von diesen Grausamkeiten besonders betroffen. Als in den folgenden Tagen zehntausende politische Gegner des neuen Regimes verhaftet wurden – Sozialisten, Kommunisten ebenso wie deren Gegner der Jahre 1933-1938, die Vertreter des Austrofaschismus – befanden sich darunter auch zahlreiche Bewohner der Leopoldstadt. Wer sich in den folgenden Jahren dem Regime widersetzte musste mit Gefängnis, Konzentrationslager oder auch Todesurteil rechnen. Die Ereignisse des Jahres 1938 stehen im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung. Daneben sind die Erste Republik, Verhaftung, Flucht und Vertreibung sowie Widerstand und politische Verfolgung Thema dieser Ausstellung.


Kuratorin: Dr. Brigitte Bailer-Galanda (Bezirksmuseum Leopoldstadt)


Die Ausstellung ist vom 12. März bis 27. Juni 2018 zu den Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.


Alle Infos zu den Inhalten der Ausstellung und zum Ausstellungsarchiv geht es hier



Jung-Wien im Prater

Das Junge Wien ist der Literatenkreis um Hermann Bahr, vor allem Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann und Felix Salten, aber auch Karl Kraus. Ein Verbund von Ausstellungen, koordiniert, oft auch kuratiert oder co-kuratiert vom Ludwig Boltzmann Institut, nimmt an verschiedenen Orten der Stadt Wien und in Salzburg Protagonisten dieser neuen Ästhetik, der Wiener Moderne, in Betracht.


Der Prater, jener „riesenhafte Garten“, wie ihn Adalbert Stifter nannte, war das bevorzugte Ausflugsziel der Jung-Wiener. In den Praterauen wurden Spaziergänge unternommen, entlang der Nobelallee, wo sich die High Society ein Stelldichein gab, verkehrte die Gruppe ebenso wie in den vornehmen Kaffeehäusern. Und im Volksprater, dem Ort ‚plebejischer‘ Vergnügungsmöglichkeiten, erfreuten sich die Autoren an der Russischen Rutschbahn und aßen im Schweizerhaus „Backhendeln mit Gurkensalat u Salami“, wie es in einem Brief Schnitzlers an Adele Sandrock heißt. Die Ausstellung wird die Autoren auf ihren Touren durch den Prater begleiten – jener Gegenwelt zur turbulenten, staubgeplagten Stadt und zum gesellschaftlichreglementierten Raum des Alltags. „Unschuld gibt es hier nicht“, versicherte Felix Salten bereits in seinem 1911 veröffentlichten Wurstelprater.


Alle Infos zu den Inhalten der Ausstellung und zum Ausstellungsarchiv geht es hier

Bezirksmuseum
2. Leopoldstadt

1020, Karmelitergasse 9
(rechts neben Bezirksamt)
Museumsleiter
Mag.arch. Georg Friedler
Tel/Fax: 01/4000 02 127

Mobil:    0664 382 3440 (Mag. Fiedler)
E-Mail:   bm1020@bezirksmuseum.at
Schulführungen: Dr.Luise Rauchenberger
Mail:  drlrauchenberger@gmx.at
Erreichbarkeit:
U2 - Taborstraße

Linie 2 - Karmeliterplatz
5A - Karmeliterplatz
 
Öffnungszeiten:
Mittwoch 16:00 bis 18:30 Uhr
Sonntag 10:00 bis 13:00 Uhr
Geschlossen
Schulferien und Feiertage
Freier Eintritt

 
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